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Handball –Darmstädter Echo

MSG Groß-Bieberau/Modau auch in eigener Halle gegen ein Team aus dem Osten

 


Trainer Ralf Ludwigmuss seine Mannschaft auf eine schwere Aufgabe einstellen.  Foto: Pfliegensdörfer

 

In der Dritten Handball-Bundesliga hat der TV Groß-Umstadt an Ostern spielfrei. Für die MSG Groß-Bieberau/ Modau folgt nach drei Auswärtseinsätzen wieder ein Spiel vor heimischem Publikum. Am Gründonnerstag ist der Dessau-Rosslauer HV zu Gast.

 

Vor vier Wochen war die MSG Groß-Bieberau/Modau zuletzt in der heimischen Halle im Einsatz. Dem 31:27 gegen die HG Köthen folgte eine erfolgreiche Tournee in den neuen Bundesländern. Nach zwei Siegen in drei Spielen kehrt der Handball-Drittligist nun in die Großsporthalle „Im Wesner“ zurück. Mit dem Dessau-Rosslauer HV ist am Gründonnerstag (20 Uhr) eine Mannschaft zu Gast, die ebenfalls aus dem Osten kommt.

Ein unbequemer Gegner, der mit der MSG eine Rechnung offen hat. Zum Saisonauftakt hatten sich die Odenwälder mit 31:23 in der dortigen Anhalt-Arena vor über 1000 Zuschauern durchgesetzt. Das junge MSG-Team hatte den mit vier starken Neuzugängen – ein Spanier im Tor und drei tschechische Profis– verstärkten Dessau-Rosslauer HV im Griff. Das mit einem Jahresetat von 500 000 Euro ausgestattete Team steht mittlerweile aber mit 29:21 Punkten auf Platz fünf.

Sollte Groß-Bieberau/Modau aber auch das Rückspiel gewinnen, könnte die Mannschaft von Ralf Ludwig mit Dessau gleichziehen und einen Sprung auf Platz sechs in der Tabelle machen. „Das ist die reine Statistik. Und auch das Hinspiel sollte nicht als Maßstab genommen werden“, warnt der Trainer: „Da hatten wir die drei Tschechen im Griff, die mittlerweile akklimatisiert und gut eingespielt sind.“

Zwar bereite ihm das Heimrecht angesichts der miserablen Bilanz in eigener Halle eher Bauchschmerzen. Dafür kann Ludwig aber mit guten Eindrücken der letzten Wochen in das fünftletzte Spiel der Saison gehen. Mit dem 29:28 gegen die SG Leipzig und dem 26:25 beim HC Dresden brachte die Mannschaft trotz des Ausfalls einiger Leistungsträger dem Dritten und dem Zweiten der Tabelle mit Disziplin und Entschlossenheit die jeweils ersten Heimniederlagen bei. In Dresden schaffte Bieberau/Modau sogar nach 9:13-Rückstand die Wende und setzte mit dem Siegtreffer in Unterzahl einen fulminanten Schlusspunkt.

Doch auch Dessau sammelte zuletzt weiteres Selbstbewusstsein. „Jetzt endlich auch mal auswärts die Punkte mitzunehmen, war wichtig“, sagte Trainer Uwe Jungandreas nach dem 32:20 gegen den HSV Bad Blankenburg, dem ersten Auswärtssieg seit November 2014. Den guten Tabellenstand hat seine Mannschaft der Heimstärke zu verdanken. In eigener Halle verlor sie nur ein Spiel – gegen die MSG Bieberau/Modau.