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Handball, dritte Liga –Darmstädter Echo

Groß-Bieberau/Modau will Bernburg noch überholen – Groß-Umstadt in Bad Blankenburg

 

Letzter Spieltag in der dritten Liga Ost. Während die MSG Groß-Bieberau/Modau den SV Anhalt Bernburg empfängt, muss der TV Groß-Umstadt noch einmal in den Osten reisen. Dort steht ein Spiel gegen Tabellennachbar HSV Bad Blankenburg an.

 

Von wegen goldene Ananas. Die MSG Groß-Bieberau/Modau ist noch mal richtig motiviert, wenn sie am Samstag (19 Uhr, Großsporthalle „Im Wesner“) einen Tabellenachbarn erwartet. Der SV Anhalt Bernburg rangiert mit zwei Zählern Vorsprung auf Rang acht. Bei einem Erfolg würde die MSG aufgrund des besseren Torverhältnisses vorbeiziehen.

 

Es wäre ein versöhnlicher Abschluss einer schwierigen Saison aufgrund vieler Verletzungen. Gerade die Heimspielbilanz stört die MSG-Regie. „Da haben wir zehn Punkte liegen gelassen. Zu Hause müssen wir in Zukunft wieder zulegen“, fordert Georg Gaydoul. Der sportliche Leiter glaubt an einen positiven Saisonausklang: „Spielerisch hat sich das Team unter Trainer Ralf Ludwig deutlich verbessert. Das konnte man in den letzten Wochen sehen. An diesem Konzept wollen wir festhalten.“

 

Mit der Verpflichtung von Felix Kossler und Maximilian Schubert, die beide zur Zeit noch in der Bundesliga spielen, werden im Umfeld wieder Begehrlichkeiten geweckt. Gaydoul relativiert: „Beide haben schon bei uns gespielt und waren auf dem Markt. Sie passen ins Konzept, warum hätten wir da nicht tätig werden sollen? Vom Etat her rangieren wir aber in der neuen Spielzeit auch nur an achter oder neunter Stelle. Bad Neustadt, Hannover, Burgdorf und die Ostvereine sind da deutlich besser aufgestellt.“

 

Überhaupt schätzt der MSG-Macher die sportliche Zukunft eher als schwierig ein. Zwar kommen zwei namhafte Spieler – mit Steve Baumgärtel und Jan Döll gehen aber auch zwei Leistungsträger. Zudem fallen Michael Malik, Maik Lebherz und Kris Jost, der in Zukunft sein Erstspielrecht bei der MSG haben wird, länger aus. „Insofern brauchen wir auch in Zukunft Geduld, bis alle Räder greifen“, sagt Gaydoul mit Blick auf die Saison 2015/16.

 

Beim TV Groß-Umstadt ist nach den schwachen Vorstellungen in den letzten beiden Heimspielen wieder etwas Ruhe eingekehrt. Nun wird am Samstag (19 Uhr) beim HSV Bad Blankenburg eine unbefriedigende Spielzeit zu Ende gebracht. Man hatte sich mehr erhofft beim TVG, der letztendlich mit nur drei Zählern Vorsprung an einem Abstiegsplatz vorbeischrammte.

 

Groß-Umstadt steckt in einer schwierigen Situation. Es fehlt das Kapital für wichtige Neuzugänge. So könnte sich die neue Spielzeit noch schwieriger gestalten. Für Tim Beckmann, der um diese Bedingungen nicht zu beneiden ist, gilt es erst mal, diese Runde ordentlich zu Ende zu bringen. Der Trainer investiert immens viel Arbeit gerade in die Spielvorbereitung. Stunden verbringt der Sportwissenschaftler für die Videoanalyse. Doch was nützen alle Kenntnisse über den Gegner, wenn beinahe alle eigene Leistungsträger patzen?

 

Beim Tabellennachbarn Bad Blankenburg bedarf es einer deutlichen Steigerung gegenüber den letzten Spielen gegen die Absteiger Northeim und Köthen. Die Ostdeutschen besitzen mit Juraj Niznan und Paul Weyrauch Ausnahmespieler im Rückraum.