NEWS-TICKER +++ Die naechsten Spiele: Northeimer HC - MSG I, Sonntag (25.) um 17 Uhr // TV Reinheim - MSG II, Samstag (24.) um 19 Uhr +++ NEWS-TICKER

 

Die konstantesten Teams krönen vier heiße Tage

 

Im Spiel um Platz fünf</p />
<p>setzte sich der TV Groß-Umstadt beim eigenen  Weininsel-Turnier mit 28:26 gegen den TV Gelnhausen durch. Hier kommt Jan Blank zum Wurf.    	<br />
Foto: jens dörr

I

 

GROSS-UMSTADT - Vier kurzweilige Handballtage bot das 14.Weininselturnier des TV Groß-Umstadt. Im Schnitt waren ungefähr 200 Zuschauer anwesend, was die Regie des Drittligisten freute. Schließlich waren die hohen Temperaturen in der Heinrich-Klein-Hall kaum auszuhalten.

 

Sieben Drittligisten vornehmlich aus der Region sowie Oberligist Tuspo Obernburg tummelten sich vier Tage lang auf dem heißen Parkett. Prestige und die Möglichkeit auf einen Stammplatz für die in knapp drei Wochen beginnende Spielzeit sorgten beim Weininselturnier für Entschlossenheit und Engagement bei den Spielern.

 

Nach zwölf Platzierungsspielen trafen sich dann auch mit dem TV Hüttenberg und der HSG Nieder-Roden die beiden stärksten und konstantesten Teams im Finale. Das 27:24 (11:10) war dann auch der verdiente Erfolg für Hüttenfeld, auch wenn der Zweitliga-Absteiger den Vergleich erst in der Schlussphase für sich entschied. Nieder-Roden spielte stark, hatte am Ende aber weniger Alternativen auf der Bank.

 

„Es ist ein würdiger Gewinner“, befand dann auch Holger Zindt bei der Pokal-Übergabe. Der Abteilungsleiter und Macher beim TV Groß-Umstadt war auch mit den Leistungen seiner Mannschaft durchaus zufrieden. Mit 28:26 wurde Aufsteiger TV Gelnhausen im Spiel um Platz sieben bezwungen. Dabei fehlten mit Keeper Thomas Bolling und Kämpfer David Acic wichtige Spieler. Viel Spielfreude bewies dabei Routinier Florian See. Der Linkshänder war Dreh- und Angelpunkt im Angriff. Auch Fabian Kraft deutete an, dass er als Linksaußen in der Lage ist, auf der Mitte zu spielen.

 

Sportlich wird es erneut eine schwere Runde für die Südhessen. Ein Rückraumspieler wird noch kommen, doch auch dann ist der Kader überschaubar. „Wir brauchen in jedem Spiel hundert Prozent, um den Klassenerhalt zu realisieren. Dabei mussten wir wieder wichtige Spieler ersetzen. Das bewerkstelligen wir vornehmlich mit Talenten und nicht mit gestandenen Drittliga-Spielern“, bemerkte Zindt und fordert einmal mehr noch mehr Unterstützung in der Region, gerade aus der Wirtschaft. Mit dem kleinen Etat sei eben nur Abstiegskampf drin. Immerhin konnte man zwei weitere Sponsoren für die neue Runde finden. „Es fehlt überall am Engagement, aber wir arbeiten an den Strukturen“, erklärte Zindt.

 

Die MSG Biebau/Modau startete mit einem überraschenden 23:19-Erfolg gegen Hüttenberg, leistete sich am Samstag dann aber den Patzer gegen Drittliga-Neuling TV Gelnhausen. Den Erfolg gegen Hüttenberg wollte Trainer Ralf Ludwig gar nicht überbewerten:„Wir hatten einen guten Tag erwischt, aber Hüttenberg kam auch direkt aus dem Trainingslager. Im Spiel um Platz drei gegen die SG Nußloch (Dritte Liga Süd) hielten die Odenwälder 50 Minuten dagegen, mussten aber nach dem 20:20 der widrigen Personalsituation Tribut zollen. Drei Spieler aus der Landesliga mussten aushelfen, was Nußloch um den starken Halblinken Pierre Freudl (elf Tore) nutzte.

 

Auf Bieberau/Modau wartet noch viel Arbeit

 

Zur Zeit muss Ludwig mit einer dünnen Spielerdecke auskommen. Nur neun Erstmannschaftsspieler stehen im Training zur Verfügung. Zudem sind nur noch vier Rückraumspieler fit. Noch viel Arbeit wartet auf den Trainer, wie er selbst betont. Gerade im Umschaltspiel offenbaren sich immer wieder Mängel. „Wir arbeiten hart, aber im Training fehlt auch oft das Personal, um diese Situationen zu üben“, bemerkte Ludwig, der sein Ensemble eher im Mittelfeld der starken Staffel sieht. „Ein Platz in denTop-Ten, das muss unser Anspruch sein“.

Auf die Fans des TV Groß-Umstadt wartet schon in zwei Wochen das nächste Highlight. Am Donnerstag, dem 27.August (19 Uhr) kommt der Vize-Meister der beiden vergangenen Bundesligajahr, die Rhein-Neckar Löwen in die Heinrich-Klein-Halle.