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Der neue Hauptsponsor der MSG bringt sich mit Ideen und Finanzen ein

 

Bei der Vorstellung der Sponsoren ging es bei einer Pressekonferenz der MSG Groß-Bieberau / Modau am Donnerstag, dem 20. August, trotz der Bedeutung für den Verein sehr ungezwungen zu. Selbstbewusst machten die Vorstandsmitglieder gleich zu Beginn der Veranstaltung in kurzen Ansprachen die Bedeutung des Sports und des Vereinslebens für die Gesellschaft deutlich. In den Vereinen werden junge Menschen geprägt, Charaktere gebildet, soziale Kompetenz vermittelt und Leistungsbereitschaft gefördert. Von diesen Qualifikationen profitieren nicht zuletzt die Unternehmen, deren Vereins-Sponsoring so über Umwege wieder zu ihnen zurückfließt.

 

Mit großer Spannung wurde die Ansprache von Christoph A. Hagemeier von der Mitteldeutschen Hartstein-Industrie (MHI), dem neuen Hauptsponsor des Vereins, erwartet.

 

 

Die Herren auf dem Podium erläuterten den interessierten Gästen, weshalb und warum man eine Namensänderung vornahm. Von links nach rechts: Georg Gaydoul (Geschäftsführer MSG Falken), Norbert Schaller (1. Vorsitzender TSV Modau), Eberhard Liebig (1. Vorsitzender TSG Groß-Bieberau), Christoph Hagemeier (Vorstandssprecher MHI), Dr. Jürgen Aretz (Vorstandsmitglied MHI), Christian Haß (Projektmanager MHI).

 

 

Neues Logo, neues Outfit, neuer Name - die neue MSG Falken Groß-Bieberau/ Modau nimmt Fahrt auf.Die MHI ist eine deutsche Unternehmensgruppe mit Schwerpunkt in der Roh- und Baustoffproduktion sowie Straßen- und Tiefbau. Sie hat in 40 Betriebsstätten knapp 1000 Beschäftigte, der Unternehmenssitz ist in Hanau. Die MHI betreibt den Steinbruch in Groß-Bieberau, was einer der Gründe für das Engagement für die MSG ist. Hagemeier stellte sich selbst als leidenschaftlichen Ballsportler und sein Unternehmen als „sportverrückte Truppe“ vor, in dem firmeninterne Sportveranstaltungen das Betriebsklima wesentlich prägen. Auch seine Definition von Sponsoring fand bei den etwa 50 Gästen ungeteilte Zustimmung: Sponsoring ist Marketing in Verbindung mit gesellschaftlichem Engagement und idealer Weise eine Kombination von Ideen und finanziellen Zuwendungen. Die MHI hat sich zunächst für drei Jahre an den Verein gebunden, was eine enorme Sicherheit bei der Finanzplanung bedeutet.

 

Erste Gespräche zwischen Hagemeier und den Vereinsverantwortlichen fanden im „Odenwälder Lieschen“ statt. Hier kam auch das erste Mal die Frage nach einem Wappentier für den Verein auf, das den Markenauftritt des Vereins schärfen sollte. Schnell kam man auf den Wanderfalken, der ein schneller und wendiger Jäger mit kraftvollen Flügelschlägen und guten Augen ist. Alles Eigenschaften, die auch einen guten Handballer ausmachen. Zudem ist der Wanderfalke gerade in Steinbrüchen beheimatet. Hier nistet der Greifvogel und lässt sich von den Sprengungen nicht stören. In Deutschland gibt es etwa 600 Paare, ein Paar hat sich im Groß-Bieberau niedergelassen und wird zweifelsohne ab sofort mit Adleraugen, nein mit Falkenaugen, das Geschehen bei den Handballern beobachten. Das neue Wappentier findet sich auch im neuen Vereinsnamen MSG Falken Groß-Bieberau/ Modau wieder und prägt das neue Vereinslogo. Außerdem ist ein entsprechendes Maskottchen als Plüschtier in Arbeit – Falko, der Wanderfalke.

 

Nach der Vorstellung der Sponsoren brachten sich die drei Trainer mit ihren Mannschaften noch mal ins Gespräch. Dabei war die Vorfreude auf die Saison bei Spielern und Gästen zu greifen. Die Vorbereitungen auf die Runde wurden als „super, aber auch hart“ beschrieben, gelobt wurde der tolle Zusammenhalt unter den Aktiven. Physisch seien alle topfit, spielerisch gäbe es noch Potential nach oben. Der Trainer der Ersten Mannschaft Ralf „Luddi“ Ludwig betonte, dass neben allen sportlichen Zielen vor allem in enger Interaktion mit den Zuschauern wieder eine echte „Wohlfühlatmosphäre“ in der heimischen Halle geschaffen werden soll.