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Spielerische Fortschritte deutlich erkennbar

 

Wie spielt man eigentlich zweimal einen Preisskat, hat ständig keine Buben und gewinnt doch? Schwierig, aber nicht unmöglich, da man immer an sich glaubt und jede Karte ausreizt. Dass zeigten die Spieler der MSG Falken beim 33:24-Erfolg gegen den Zweitligaabsteiger aus Baunatal. Für das Team, die Zuschauer – für sich selbst. Man musste schon genau hinschauen, um die komplette MSG-Mannschaft erkennen zu können. Durch die zahlreichen verletztungsbedingten Ausfälle (Michael Malik, Kris Jost, Maik Lebherz und Benedikt Seeger sind langzeitverletzt, Bastian Gaydoul hat einen Muskelfaserriss, Alex Rohaly ist noch im Ausland) musste der Kader durch Akteure der Landesligamannschaft ergänzt werden. Keine leichte Aufgabe für das Trainerteam der MSG Falken, zumal Maximilian Schubert ebenfalls angeschlagen war. Ihn plagt ein Muskelfaseriss in der linken Wade und deshalb kam er schon beim letzten Auswärtsspiel in Leipzig nicht zum Einsatz. Auch gegen Baunatal war ein Einsatz für das Team unmöglich.

 

 

Bemerkenswerte Kollektivleistung: Mit einer enormen Leistung siegten die MSG Falken auch vor eigenem Publikum gegen Baunatal. 

Die MSG tat sich zu Beginn gegen die offensive Abwehr von Gästetrainer Mirko Jaissle sehr schwer und es dauerte bis zur elften Minute, bis man einen Rückstand aufgeholt hatte. Insbesondere Darren Weber gelang es, sich mehrfach in Szene zu setzen und aus dem Rückraum trafen Till Buschmann und Daniel Zele. Die Abwehr um Keeper Markus Podsendek stand stabil. Somit hatte man sich bis zur Pause einen 14:11-Vorsprung heraus gearbeitet, aber sicher war das noch lange nicht.

Nach der Pause entwickelte sich schnell eine zunächst offene Partie. Bereits nach fünf Spielminuten waren neun Tore gefallen, die MSG Falken führten mit 19:15. Einen sehr guten Tag hatte auf Baunataler Seite Niklas Plümacher zu verzeichnen. Er wurde immer wieder gut eingesetzt und er belohnte sein Team mit Toren, hielt die Partie dadurch spannend. Es war bemerkenswert wie aufopferungsvoll die MSG-Akteure um jeden Ball kämpften um sich Vorteile zu erspielen. Nach 43 Spielminuten führten die Schützlinge von Ralf Ludwig mit 24:18 und bis dahin wurden lediglich sieben Feldspieler eingesetzt. Bis zum Ende setzten sich die Falken dann immer mehr ab, führten sogar mit zehn Treffern Vorsprung und nahmen die Begegnung bis zum Ende Ernst. Das belohnten die 450 Zuschauer in der Großsporthalle mit viel Applaus und frenetischer Anfeuerung in den Schlussminuten. In den letzten beiden Spielminuten gönnte Trainer Ludwig den Ergänzungsspielern Sebastian Köhler und Julian Reinheimer noch einige Glücksmomente vor den jubelnden MSG-Anhängern.

 

Aufstellungen:

MSG Falken: Müller, Podsendek, Schubert, Arnold 2, Büttner 2, Reinheimer, Buschmann 6, Köhler, Lorenz 4, Weber 7/2, Kossler 7, Zele 6.

GSV Baunatal: Horn, Paar, Wunderlich 3, Gbur, Hujer, Schuldes, Schade 3/2, Botte 1, Schütz, Käse, Räbiger, Plümacher 8, Gessner 6, Weinrich 3, Drönner, Klocke.

Zeitstrafen: 3 - 3

Siebenmeter: 3/2 – 3/2

Schiedsrichter: Benedikt Steinebach/ Nils Wulfestieg

Zuschauer: 450