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Website TuS Fürstenfeldbruck - 25. September 2015

 

Setzt sich der unglaubliche Lauf der Fürstenfeldbrucker 3.Liga Handballer fort? Nach vier Siegen zum Auftakt hängen die Trauben diesmal allerdings extrem hoch. Dezimiert müssen die Panther bei der Traditionsmannschaft in Groß-Bieberau nähe Darmstadt antreten. Anpfiff ist am Samstag, den 26.09. um 19.00 Uhr.
Knapp 400 Autobahn-Kilometer müssen die Höhenflieger aus Fürstenfeldbruck am Wochenende hinter sich bringen. Zwei wichtige Akteure können diesmal die Reise allerdings nicht mit antreten. Augerechnet Torwart-Riese Lucas Kröger fehlt aus privaten Gründen. Chrissi Haller, der nicht nur im Angriff geschickt die Fäden zieht, sondern vor allem auch in der Abwehr Woche für Woche aufopferungsvolle Arbeit leistet, fehlt krankheitsbedingt. Ohnehin war die Trainingswoche durch zahlreiche berufsbedingte Abwesenheiten etwas auseinander gerissen. Trotzdem ist das Selbstvertrauen der Panther momentan natürlich riesig, die Chance auf eine Fortführung der beeindruckenden Serie werden sie nicht leichtfertig herschenken. Akribisch wurde sich auch diese Woche wieder auf den kommenden Gegner vorbereitet.

Die Panther treffen am Wochenende dabei auf eine der erfahrensten Mannschaften der 3.Liga Ost. Von 2003-2012 spielte die TSG Groß Bieberau mit lediglich einem Jahr Unterbrechung in der 2.Bundesliga. In der Saison 2013/2014 gründeten die TSG Groß-Bieberau und der TSV Modau die Spielgemeinschaft MSG Falken Groß Bieberau. In der aktuellen Saison belegen die Südhessen mit 6:2 Zählern momentan den 5.Platz. Dabei fingen sie sich lediglich eine überraschende Niederlage im Derby gegen Groß-Umstadt ein, die Spiele gegen Großwallstadt (25:22), Leipzig (32:23) und Baunatal (33:24) wurden allesamt äußerst souverän gewonnen. Trainer Ralf Ludwig kann dabei auf einige Akteure zurückgreifen, die schon in der 2.Liga in Groß-Bieberau spielten. Rückraum Rechts Till Buschmann (24), Spielmacher Benedikt Seeger (31), Torwart Markus Podsendek (26) oder Kreisläufer und Abwehrchef Nils Arnold (24) weisen beispielsweise diese Erfahrung auf. Linkshänder Felix Kossler (28)  stand vor zwei Jahren noch beim damaligen Bundesliga-Aufsteiger TSG Friesenheim unter Vertrag. Bekanntester Spieler der Mannschaft ist neben Junioren-Nationalspieler Michael Malik (21) aber sicherlich Maximilian Schubert (25). Der  U21-Weltmeister von 2011 kam im Sommer vom Bundesligsten Nettelstedt-Lübecke. In seiner sportlichen Vita stehen u.a. zwei Europapokalsiege mit Frisch Auf Göppingen (2011 und 12). Er soll am Samstag erstmals nach drei Wochen und überstandenen Muskelfaserriss wieder eingesetzt werden. Zu den aktuell gefährlichsten Spielern zählen zudem der flinke Spielmacher Darren Weber (22), Rückraumkanonier Daniel Zele (24) und Linksaussen/Kreisläufer Lucas Lorenz (25). Auch wenn der Gegner einmal mehr in der Favoritenrolle ist und die Hürde diesmal wirklich extrem hoch scheint,  sind die Panther gewillt wieder einen großen Fight zu liefern und sich ihre makellose Weste nicht so einfach beschmutzen lassen.