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16 vergebene Chancen und hart geführte Schlussphase entscheiden die Partie

 

Wie bereits in den letzten beiden Spielen der MSG Falken stand die Personalsituation wieder einmal im Vordergrund. Nach wie vor fehlten gegen die bisher ungeschlagenen Gäste aus Fürstenfeldbruck mit Benedikt Seeger, Michael Malik, Kris Jost, Maik Lebherz und Alex Rohaly bewährte Stammkräfte. Und dennoch kamen die MSG Falken in den beiden Partien in Leipzig und daheim gegen Baunatal zu Erfolgen, die den unglaublichen Siegeswillen dieser Mannschaft zeigte. Mit Max Schubert, Bastian Gaydoul und Tim Plattner standen jedoch zumindest einige Alternativen zur Verfügung. Fürstenfeldbruck war sicher gewarnt und kam mit großen Erwartungen nach Groß-Bieberau. Es sollte sich also eine interessante Partie ankündigen.

Diese entwickelte sich auch von Beginn an. Fürstenfeldbruck, bekannt in der Liga für ihre äußerst offensive 3:3-Abwehrvariante, agierten schnell und zielstrebig, brachten die Gastgeber vor einige Probleme. Doch zunehmend stellten sich Kossler, Weber und Co auf dieses Spiel ein und es wurde eine offene Partie. Dabei standen sich die MSG Falken im ersten Abschnitt selbst im Wege, denn allein in den ersten 30 Spielminuten blieben sieben beste Möglichkeiten ungenutzt. Selbstbewusst führten die Gäste zu diesem Zeitpunkt mit einem Tor mit 13:12. Der bis dahin beste Mann stand in deren Tor: Michael Luderschmid zeigte sich bestens aufgelegt.

 

 

Felix Kossler war einer der Köpfe in der Partie gegen Fürstenfeldbruck. Am Ende konnte er jedoch auch die Niederlage nicht verhindern.

Die Gäste kamen sehr gut aus der Kabine. Beim 14:16 nahm MSG-Coach Ralf Ludwig eine Auszeit. In der 37. Spielminute kam erstmals nach langer Verletzungspause Maximilian Schubert in die Partie und netzte nur wenig später zum 16:17 ein. Ein wichtiges Tor in Unterzahl. Die MSG blieb in der Partie, Felix Kossler traf zum Ausgleich. Ab jetzt blieb den 400 Zuschauern fast keine Luft zum Atmen mehr. Unglaublich schnell waren beide Mannschaften auf den Füßen, lange Ballstafetten Fehlanzeige. Beide Keeper hielten stark, es dominierten die Gegenstöße. Nach 45 Minuten stand es 21:19 und es war ein völlig offenes Spiel.  Befreiungsschreie gingen durch die Halle als Lucas Lorenz zum 22:20 traf. "Endlich", konnte man beim Jubel an seinen Lippen ablesen. Nun wurde die Begegnung auch deutlich härter und man hätte sich von Bieberauer Seite schon einmal gewünscht, dass die beiden Schiedsrichter gerade in den Schlussminuten die Attacken der Gäste etwas konsequenter bestraft hätten. Gerade Sebastian Meinzer übertrat die Grenzen mehrfach. Letztlich half alles nichts, Fürstenfeldbruck nahm die Punkte nach einem 27:26-Sieg mit nach Hause. Schade, denn zumindest einen Punkt hätten sich die MSG Falken verdient.  (pfl)

 

Mannschaftsaufstellungen:

SG Falken Groß-Bieberau/ Modau: Müller, Podsendek, Schubert 2, Arnold 1, Büttner 2, Plattner, Gaydoul, Buschmann 1, Lorenz 2, Weber 6/3, Kossler 8, Zele 4. 

Trainer: Ralf Ludwig

TuS Fürstenfeldbruck: Almendinger, Luderschmid, Leindl 1, Scovenna 1, Hoffmann 2,      Ball 3, Lex 5, Batzer, Meinzer 4, Maier 3, Hartz 6, Prause 2, Presetele

Trainer: Martin Wild

Zeitstrafen:  5 - 6

Siebenmeter: 3/3 - 1/0

Schiedsrichter: Thorsten Meike/ Stefan Plinz

Zuschauer: 400