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3. Handball-Liga: 22:24-Derby-Niederlage bei der MSG Groß-Bieberau/Modau

3. Handball-Liga Sonntag, 11.10.2015 - 21:36 Uhr

Kei­ne Punk­te für den TV Kirch­zell im Hand­ball-Dritt­li­ga-Der­by bei der MSG Groß-Bie­berau/Mo­dau. Die Trup­pe von Gott­fried Kunz un­ter­lag am Sams­tag mit 22:24 (12:11) und hat da­mit nach dem sieb­ten Spiel­tag 4:10 Punk­te. Da­bei war die Chan­ce auf den Sieg im Der­by durch­aus da.

 

 

Zu Beginn waren aber die Gastgeber am Drücker. Vor 550 Zuschauern hatte der TVK Mühe, gegen die harte Abwehr der Gastgeber zu guten Gelegenheiten zu kommen. Entsprechend erfolgreich war Groß-Bieberau per Gegenstoß. Vor allem der wuchtige ungarische Neuzugang Daniel Zele setzte sich mehrfach in der zweiten Welle durch. Auf Kirchzeller Seite war es nur Mario Stark, der den Ball zweimal im Kasten unterbrachte. So stand es in der siebten Minute 5:2 für die MSG.
Die ruppige Gangart der Hausherren hatte aber auch ihren Preis. Recht früh wurde Till Buschmann für zwei Minuten auf die Bank geschickt. Der TVK nutzte diese Gelegenheit, um auf 4:5 zu verkürzen. Wenig später vergaben die Gäste einen Strafwurf zum Ausgleich, doch sie waren nun besser im Spiel. Vorne fanden sie die richtigen Räume und bedienten häufig Philipp Klimmer am Kreis. Der erzielte auch den erneuten Anschluss zum 7:8 und holte wichtige Strafwürfe raus. Mit zwei Siebenmetern gelang Andi Kunz das 9:8 (22.). Bis zur Pause war die Partie eng. In Überzahl markierte Stark das 12:11.
Der Kampf steht im Mittelpunkt
Die Kirchzeller kamen frisch aus der Kabine und zogen mit drei Treffern in Serie auf 16:12 (36.) davon. MSG-Coach Ludwig nahm seine Auszeit und stellte die Abwehr um. Trotzdem verteidigte der TVK seinen Vorsprung. Der Kampf stand nun immer mehr im Mittelpunkt, Tore wurden Mangelware. In der 50. Minute führten die Gäste noch mit 20:17. Gute Gelegenheiten gab es in der Folge aber immer weniger. Zu früh wurde eine Entscheidung gesucht. Mit zwei Gewaltwürfen brachte Daniel Zele die MSG wieder heran. Der psychologische Vorteil lag jetzt bei den Hausherren, die das Spiel drehten (23:21). Die Gäste hielten zwar dagegen (23:22), doch es fehlte letztlich das nötige Quäntchen Glück.
»Wir haben über weite Strecken gut gespielt und kämpferisch absolut überzeugt. Da kann ich niemandem etwas vorwerfen. Die Chancenverwertung ist aktuell unser Manko. Wir haben vor der Saison gewusst, dass es schwer werden kann. Nun ist das so, aber wir werden den Kopf oben behalten und weiter an uns arbeiten«, sagte TVK-Coach Gottfried Kunz nach dem Spiel. Margot Staab