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Darmstadt / Darmstadt-Dieburg 02.11.2015 - Echo Online

 

HANDBALL, DRITTE LIGA Beim 31:24 hat Groß-Bieberau/Modau zu Beginn aber Mühe

GROSS-BIEBERAU - (kaf). Die MSG Groß-Bieberau/Modau hatte mit dem TV Gelnhausen mehr Mühe, als es der klare 31:24 (15:14)-Erfolg in der Dritten Handball-Liga vermuten lässt.

 

Es herrschte entspannte Stimmung nach dem 31:24-Erfolg gegen den TV Gelnhausen. Die MSG Groß-Bieberau/Modau hatte sich mit dem verdienten Sieg gerade den zweiten Tabellenplatz der Dritten Handball-Liga Ost gesichert. Dementsprechend gut gelaunt waren die Odenwälder. Doch die Gastgeber mussten schon einiges investieren, um den überraschend forsch aufspielenden Aufsteiger zu bezwingen.

 

Es dauerte über 20 Minuten, ehe die MSG ihren Konkurrenten in den Griff bekam. Dabei wollte Trainer Ralf Ludwig die Gäste mit einer 3-2-1-Abwehr überraschen, was jedoch nicht funktionierte. Gelnhausen spielte clever, setzte immer wieder seine torgefährlichen Fabian Eurich (6 Tore) und Jonas Müller (3) ein. Ludwig forderte lautstark nach mehr Kompaktheit, doch in Eins-Eins-Situationen wurde zu oft gepatzt.

 

So war es den MSG-Torschützen vom Dienst zu verdanken, dass die Gastgeber in dieser Phase dranblieben: Felix Kossler (7) und Daniel Zele (8) waren von der TVG-Deckung nie in den Griff zu bekommen. Nach dem 12:12 (21.) stellte Ludwig die Defensive auf eine 6:0-Formation um – das Erfolgsrezept war gefunden. Nach der ausgeglichenen ersten Hälfte ging es dann plötzlich ganz schnell.

 

In der 32. Minute nahm der aufmerksame Kreisläufer Lucas Lorenz den Kontrahenten in der Vorwärtsbewegung den Ball ab und traf ins verwaiste Tor. Über 16:14 stand es innerhalb weniger Minuten 20:15, die Entscheidung. Gelnhausens Trainer Andreas Kalman nahm eine Auszeit, konnte sein Team aber nicht mehr auf Kurs bringen.

 

Zu leidenschaftlich arbeitete die MSG-Defensive um den starken Torwart Benedikt Müller in dieser Phase. Den Gästen gelangen in den ersten 14 Minuten der zweiten Hälfte nur zwei Treffer, das war zu wenig. Ludwig lobte hernach sein Team, das es in den vergangenen Wochen trotz der widrigen Personalsituation geschafft hat, zu einer echten Einheit zu werden. Besonders gefiel dem Coach die tadellose Vorwärtsbewegung: „Unser Tempospiel macht mit jeder Woche große Fortschritte. Wir können so immer mehr einfache Tore erzielen“.

 

Nun sind die Südhessen zwar Zweiter, doch es folgen die Vergleiche gegen den HC Dresden und den TV Hüttenberg – die beiden Titelkandidaten. Danach zeigt sich, wo die MSG wirklich steht.

MSG Groß-Bieberau/Modau: Müller und Podsendek (im Tor) – Zele 8, Kossler 7, Schubert 7/4, Arnold, Reinheimer, Büttner, Gaydoul, Buschmann 3, Hackeschmidt, Lorenz 3, Weber 3, Jost. Haupttorschützen Gelnhausen: Eurich 6/3, Müller 4, Schreiber 3, Jambor 3. Zeitstrafen: 3/2. Siebenmeter: 4/4 und 4/3. Zuschauer: 550.