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HSV glücklos im Odenwald

Am vergangenen Samstagabend trat der HSV zum fälligen 13. Spieltag bei der MSG Groß-Bieberau Modau an. Ziel war es, aus dem Odenwald Punkte zu entführen um den Anschluss an das obere Tabellendrittel zu halten.

Gegen 19:00 Uhr war es dann schließlich soweit, ein spannendes Handballspiel wurde angeworfen. Dabei startete der HSV zwar etwas nervös, aber früh gab das starke Torhüterspiel von Felix Herholc, seinen Vorderleuten sicheren Rückhalt. Dem tat auch Tobias Jahn keinen Abbruch, in den Phasen als er eingewechselt wurde. Ganz groß, wie Tobias Jahn in der achten Minute den ersten 7-Meter der MSG Groß-Bieberau/Modau parierte.

Rückkehrer Radoslav Miler erzielte die ersten beiden Treffer für den HSV Bad Blankenburg. Er war es auch, welcher in der 16. Spielminute den 6:6 Ausgleich markierte. Spätestens jetzt war die Nervosität verflogen. Der erneute Ausgleich zum 11:11 durch Frank Grohmann, brachte die Thüringer endgültig ins Rollen.

Die sehr sichere Abwehr gepaart mit einem schlagkräftigen Angriff der Kurstädter sorgten dafür, das der HSV nicht nur auf Augenhöhe mitspielte, sondern sogar verdient durch den Treffer von Robert Römermann mit 11:12 in Führung ging.

Die Partie hatte von nun an ordentlich Pfeffer. Zwei gleich starke Mannschaften kämpften im hohem Tempo und mit offenen Visier. Trotzdem gelang es den Thüringern die Führung beim Stande von 13:15 mit in die Pause zu nehmen.

Wie würde der HSV Bad Blankenburg diesmal aus der Pause kommen? So unkonzentriert und fahrig wie zuletzt oder genauso präsent wie in der ersten Spielhälfte?

Letzteres, der Odenwälder Maximilian Schubert konnte nach Wiederanpfiff schnell auf 14:15 verkürzen. Juraj Niznan und Robert Römermann stellten die Führung in Folge wieder her. Wie ausgeglichen beide Mannschaften agierten, zeigte sich als Felix Kossler und Daniel Zele den 17:17 Ausgleich für die Mittelhessen wiederherstellten.

Paul Weyhrauch wiederrum, welcher alle sechs 7-Meter des HSV Bad Blankenburg sicher verwandelte, stellte den kleinen zwei Treffervorsprung in der 41. Minute wieder her und baute selbigen in der 47. Minute auf drei Zähler aus. Es lief also alles rund für die Lavendelstädter, der Sieg schien in greifbarer Nähe.

Zumindest bis zur 50. Spielminute. In eben dieser wurde Frank Grohmann für eine Abwehraktion übermäßig hart mit der roten Karte bestraft. Nachdem Frank Grohmann des Feldes verwiesen wurde, kam der Bruch im Spiel der Bad Blankenburger.

Die MSG Groß-Bieberau/Modau bekam die zweite Luft. Die letzten zehn Minuten der Partie gehörte den Odenwäldern. Die Thüringer hatten mit Frank Grohmann das entscheidende Quäntchen Durchschlagskraft verloren. Die sich aus den gescheiterten HSV Angriffsmöglichkeiten ergebenen Konter nutzten die Hessen eiskalt.

Darren Weber gelang durch einen verwandelten 7-Meter in der 50. Minute der erneute Ausgleich. Till Buschmann und Felix Kossler besiegelten schließlich mit ihren Treffern in den Schlussminuten die knappe 27:25 Niederlage des HSV Bad Blankenburg.

Die Bad Blankenburger müssen sich wenig vorwerfen lassen. Spielerisch und kämpferisch war das ganz nah dran an den starken Leistungen vom Saisonstart. Die unglückliche Niederlage wirft dennoch wehmütig die Frage auf, ob man mit dieser guten Leistung nicht den ein oder anderen Heimsieg mehr hätte feiern dürfen.

MSG Groß-Bieberau/Modau: Markus Podsendek, Maximilian Schubert (4), Michael Malik, Robin Büttner, Benedikt Seeger (1), Till Buschmann (4), Lucas Lorenz (5), Darren Weber (2; 2/2), Felix Kossler (4), Daniel Zele (7), Kris Jost

HSV Bad Blankenburg: Tobias Jahn, Felix Herholc, Frank Grohmann (1), Juraj Niznan (3), Robert Römermann (4), Paul Weyhrauch (6; 6/6), Dusan Maric, Wiktor Malinowski, Radoslav Miler (4), Felix Kempe (3), Philipp Große (1), Moritz Jahn, Juraj Geci, Marcel Werner (1)