NEWS-TICKER +++ Die naechsten Spiele: MSG I - TV Gelnhausen, Samstag (17.) um 19 Uhr in der Grosssporthalle // MSG II - HSG Kahl-Kleinostheim, Sonntag (18.) um 17 Uhr in Ober-Ramstadt +++ NEWS-TICKER
Die MSG Groß-Bieberau/Modau empfangen mit dem TV Großwallstadt einen Altmeister des deutschen Handballs. Im thüringischen Bad Blankenburg hofft der TV Groß-Umstadt auf Zählbares.

 

Am letzten Spieltag des Jahres wird es noch mal lebendig in der Groß-Bieberauer Großsporthalle „Im Wesner“. Am Samstag (19:00Uhr) hat sich der TV Großwallstadt in der 4500-Seelen-Gemeinde angesagt. Das Derby vier Tage vor Weihnachten verspricht einiges an Brisanz. Der Altmeister vom Main hat seine besten Jahre hinter sich. Sechsmal wurde der Turnverein, einer der großen deutschen Traditionsvereine, deutscher Meister. Lange ist es her, aktuell müssen sich die Unterfranken nach der Insolvenz in der dritten Liga einrichten. Das ist dem jungen Team von Trainer Heiko Karrer, der Anfang Oktober Maik Handschke ablöste, mittlerweile auch gelungen. Doch als Tabellenneunter (13 Punkte) steckt man noch mitten im Abstiegskampf. Im Hinspiel hatten die MSG noch leichtes Spiel, nun dürfte es komplizierter werden. Doch die Falken gehen nach einer starken Hinrunde selbstbewusst an das erste Rückrundenspiel heran. Allen voran Till Buschmann. Der Linkshänder blüht seit Wochen auf, spielt eine starke Defensive und wirft eine Menge Tore. Nie hat sich der Bessunger so wohl gefühlt im Odenwald. „Wir haben einen fantastischen Teamgeist. Da gibt es keinen Neid, Jeder feuert Jeden an und hilft aus, wo er kann“, erklärt der Student. Seinen eigenen Höhenflug erklärt er ganz bescheiden. „In dieser Spielzeit bin ich gesetzt. Da kannst du auch mal einen Fehler machen, ohne gleich auf die Bank zu müssen. Mit viel Spielzeit kommt auch das Selbstvertrauen“, erklärt Buschmann. Der Distanzwerfer hofft auf ein erfolgreiches Derby, schätzt aber auch den Kontrahenten. Gerade von Liga-Torschützenkönig Florian Eisenträger(136 Tore) und den starken Kreisläufern Jens Tiedtke und Patrick Gempp „Diese Schlüsselspieler müssen wir in den Griff bekommen“, fordert das MSG-Eigengewächs.