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Die MSG Bieberau/Modau schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. Mit dem ungefährdeten 34:26 (16:12)-Erfolg gegen die SG LVB Leipzig kletterten die Falken auf den zweiten Tabellenrang.

 

Schade, dass nur rund 350 Zuschauer am Samstagabend in der Großsporthalle zugegen waren. Erneut untermauerte die MSG Bieberau/Modau, dass sie zu den besten Teams der Oststaffel gehört. Mit dem siebten Sieg in Serie und dank der Schützenhilfe des Nachbarn TV Groß-Umstadt (30:25-Sieg gegen Fürstenfeldbruck) übernahmen die Falken die zweiten Tabellenrang. Dabei mussten Ralf Ludwig mächtig an seiner Aufstellung basteln, wieder einmal fehlten wichtige Stammkräfte. Diese Mal erwischte es Lucas Lorenz, der sich an den Aduktoren verletzte. Routinier Benedikt Seeger, eigentlich genialer Antreiber der Odenwälder, wechselte an den Kreis und machte seine Sache auch da gut. Überhaupt lief der Ball gewohnt schnell und sicher durch die Reihen der MSG, immer wieder fanden sich Lücken im Mittelblock der Sachsen um den ehemaligen Bieberauer Steve Baumgärtel. In der Abwehr ärgerte man sich aber über den ein oder anderen zweifelhaften Siebenmeterpfiff. Zwölf Gegentore zur Pause drückten die Überlegenheit der Hausherren nr ansatzweise aus. Doch auch nach dem Seitenwechsel hatten die Schützlinge von Ludwig den Kontrahenten im Griff. Die weitgereisten Gäste verloren hernach den Zugriff auf MSG-Torjäger Daniel Zele (8 Tore), der praktisch nach Beleiben einnetzte. Zeles Treffer zum 21:14, eine Vorentscheidung. Doch dann folgtre eine von drei kleine Schwächephasen. Nach einer Dreiviertelstunde konnte Leipzig auf 23:20 verkürzen. Es war eine von drei kleinen Schwächephasen bei den Südhessen. „Leipzig hat eine gute, erfahrene Mannschaft, die haben ihren Stiefel einfach weitergespielt. Glücklichweise haben wir zur Zeit so viel Qualität, dass ich mir da keine Sorgen gemacht habe“, bewertete Christian Zölls die Situation. Der Co-Trainer konnte sich auf Felix Kossler, Daniel Zele und Maxi Schubert verlassen, sie sorgten für den 26:20-Vorsprung. Anschließend konnte sich auch Rückkehrer Alexander Rohaly in die Torschützenliste eintragen.

MSG: Müller und Podsendek (im Tor), Zele 8, Schubert 6/2, Buschmann 5, Seeger 2, Kossler 4, Malik 1, Büttner 1, Rohaly 3, Lebherz, Weber 3, , Jost 1, Schellhaas und Lebherz, Haupttorschützen SG: Hönicke 9/4, Baumgärtel 6, Zeitstrafen 3/2, Siebenmeter: 2/2 und 5/4, Zuschauer: 350

Handball, Oberliga

Der TuS Griesheim verliert das Schlüsselspiel gegen den Tabellennachbarn TSG Münster mit 24:29(10:12). In dieser Form nicht klassentauglich.

Große Enttäuschung herrschte beim TuS Griesheim am Samstagabend nach der frustrierenden und bitteren Pleite gegen die TSG Münster. Ernüchtert verließen die 200 Anhänger des Traditionsvereins die Gerhart-Hauptmann-Schule. Sie wussten, in dieser Form wird es ganz schwer für en Traditionsverein. Das Mittelfeld der bärenstarken Staffel ist mit dem Sieg der Kelkheimer entgültig enteilt, der Rückstand auf den Konkurrenten beträgt mittlerweile sechs Zähler. “So haben wir in der Oberliga nichts verloren. Der Frust sitzt tief bei mir, auch weil wir uns durch etliche Undiszipliniertheiten selber ins Abseits gestellt haben“, fand der sonst so besonnene Oliver Lücke deutliche Worte. Der TuS-Trainer ärgerte sich über die vielen 50:50-Entscheiudngen gegen sein Team, was aber auch der Unbeherrschtheit gegenüber den Referees geschuldet war. Münster ließ sich auf solche unsinnigen Spielchen erst gar nicht ein, spielte clever seinen Stiefel runter. Da half auch einem komplette Manndeckung gegen TSG-Antreiber Jonas Ulshöfer wenig, seine Nebenspieler präsentierten sich individuell zu stark. Auch nach dem Wechsel fand Münster immer wieder seine freien Außen und den starken Kreisläufer Sebastian Friemann. So hielt man den Gastgeber geschickt auf Distanz. Spätestens als Friemann in der 56.Minute zum 22:27 traf, war die Partie entschieden. Beim TuS konnte neben dem unermüdlichen Lars Friedrich eigentlich nur der A-Jugendliche Jonas Ahrensmeier überzeugen. Trotz einiger Fehler sorgte der Eberstädter für vier Tore und deutlich mehr Druck aus dem Rückraum. Doch leider musste man viel zu vielen TuS-Akteuren die Oberliga-Tauglichkeit am Samstag absprechen.

TuS: Vöhringer und Bär (im Tor), Friedrich 7, Tim Rinschen 6, Ahrensmeier 4, Drews 4, Wesp 1, Patrzalek 1, Sven Rinschen, Weesp 1, Hawelky, von Stein 1, Kupzog, Haupttoschützen TSG: Schwarz 9/6, Friemann 8, Schuster 3, Zeitstrafen: 5/3, Siebenmeter: 1/0 und 6/6, Zuschauer: 200