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Beide Drittligisten auf großer Fahrt

 

Von Bernd kalkhof

HANDBALL Bieberau/Modau reist selbstbewusst nach Fürstenfeldbruck, Groß-Umstadt entspannt nach Leipzig

SÜDHESSEN - Die MSG Bieberau/Modau misst sich im Spitzenspiel beim TuS Fürstenfeldbruck. Auch der TV Groß-Umstadt steht bei der SG Leipzig vor einer ebenso schweren Auswärtsaufgabe.

 

Wenn Spieler und Verantwortliche der MSG Bieberau/ Modau in die Nähe von München fahren, haben sie noch eine Rechnung offen. Am Samstag (19.30 Uhr) kommt es zum Aufeinandertreffen mit dem TuS Fürstenfeldbruck. Nur ungern erinnern sich die Südhessen an das unglücklich mit 26:27 verlorene Hinspiel.

 

Dabei hatte man sich die Niederlage selber zuzuschreiben. Eigentlich klar überlegen, ließen die Akteure von Trainer Ralf Ludwig 16 hochkarätige Chancen liegen. Immer wieder scheiterte man am starken Torwart der Bayern. Das soll sich nun ändern. Mit breiter Brust werden die Falken gegen den Tabellenzweiten auflaufen, denn auswärts gehören sie zum Besten, was die Staffel zu bieten hat. Nur der überlegene Tabellenführer TV Hüttenberg war erfolgreicher.

 

„Fürstenfeldbruck steht nicht umsonst vorne in der Tabelle. Eine enorm starke Mannschaft, gerade vor eigenem Publikum geben sie sich kaum eine Blöße“, hat auch MSG-Manager Georg Gaydoul gehörigen Respekt. Nach wie vor müssen die Falken auf Kreisläufer Lucas Lorenz und Nils Arnold verzichten. Zuletzt bot sich Allrounder Kris Jost auf dieser Position an. Linksaußen Maxi Schubert ist angeschlagen, kann aber spielen.

 

Ligakonkurrent TV Groß-Umstadt steht am Sonntag (16 Uhr, Stadthalle Markranstädt) bei der SG LVB Leipzig in der Pflicht. Entspannt kann der Turnverein die weite Reise nach Sachsen antreten, nachdem er sich mit dem etwas überraschenden 31:26-Erfolg über den HSC Bad Neustadt im Mittelfeld der Tabelle festsetzen konnte. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt mittlerweile sieben Zähler. Da ist der größte Druck erst mal raus vor dem Vergleich mit den punktgleichen Gastgebern.

Gegen Bad Neustadt gelang der Sieg aufgrund einer tadellosen kämpferischen Leistung. Immerhin mussten die Südhessen auf fünf Stammspieler verzichten. Nun reist der TVG mit komplettem Kader an. Nach der Fastnachtspause meldeten sich mit Max Brunner und Fabian Kraft zwei wichtige Spieler zurück, vielleicht kann auch der erkrankte Sebastian Paul spielen. Zudem wurden mit den vom Oberligisten TuS Griesheim gekommenen Lars und Sven Rinschen kurzfristig zwei Rückraumspieler verpflichtet.