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Handball, dritte Liga

Die MSG Bieberau/Modau verliert das Spitzenspiel beim TuS Fürstenfeldbruck mit 26:31 (12:15).Es ist die erste Niederlage nach acht Siegen in Folge.

 

Nach acht Siegen in Folge hat es die MSG Bieberau/Modau am Samstagabend erwischt.

Vor über 900 Zuschauen in der Wttelsbacher Halle mussten sich die Falken einem hochmotivierten TuS Fürstenfeldbruck mit 26:31 geschlagen geben.

Es war nicht die beste Leistung, welche die Südhessen in solch einem Spitzenspiel (Dritter gegen Zweiter) abrufen mussten.. Mitentscheidend war aber auch die schwache Schiedsrichterleistung. Alle Spieler im Lager der Odenwälder fühlten sich vom Gespann Jung/Washington eindeutig benachteiligt. Besonders an den Disqualifikationen gegen Daniel Zele und später Till Buschmann rieben sich die Gäste mental auf, verloren dabei den Zugriff auf den Kontrahenten. In Schieflage geriet der Auswärtsauftritt nach der 11:8-Führung.

Anschließend beschäftigten sich die MSG-Akteure mehr mit den Referees als mit der Partie selber. In der 29.Minute sah Torjäger Daniel Zele nach einem Allerweltsfoul die rote Karte. Als nach einer Dreiviertelstunde Till Buschmann seine dritte, sehr fragwürdige Zeitstrafe bekam, entglitt den Gästen das Spitzenspiel vollends, Es stand 20:21, als sich die hochmotivierten Bayern absetzen konnten. „Fürstenfeldbruck wollte einfach einen Tick  mehr. Wir haben uns leider mit den vielen Nebenschauplätzen beschäftigt und vollkommen unsere Linie verloren“, tadelte Ralf Ludwig. Dem MSG-Coach fehlten mit der Disqualifikation von Buschmamn aber auch sämtliche Alternativen im 6:0-Abwehrverband. Die fehlenden Absprachen nutzten die Gastgeber trefflich, allen voran Torjäger Sebastian Meinzer (8 Tore) und Tizian Meier (6). Fürstenfeldbruck setzte sich von 21:19 auf 27:20 ab und feierte hernach mit seinen euphorischen Fans die Rückeroberung des zweiten Tabellenrang. Lange Gesichter indes beim ausgezerrten kleinen Kader der Falken. Kein gelb-schwarzes Trikot, welches nicht zerrissen war. Kein Zweifel: Die aufopferungsvolle sehr offensive 3-2-1-Abwehr der Hausherren gepaart mit einer enttäuschenden Schiedsrichterleistung hatte den Südhessen den Zahn gezogen. Bisher haben die Falken alle direkten Vergleiche mit den drei Topteams der Liga verloren.

Allerdings stand man auch noch nie in der gesamten Spielzeit mit einem kompletten und austrainierten Kader auf dem Parkett. Gerade das Fehlen der etatmäßigen Kreisläufer schmerzt seit Wochen.

MSG: Podsendek und Müller (im Tor), Kossler 7, Seeger 6, Schubert, Jost 5, Buschmann, Weber 3, Malik 3/3, Zele 2, und Büttner, Haupttorschützen TuS: Meinzer 8, Meier 6, Prause 3, Zeitstrafen: 3/6, Disqualifikation Zele, 28. Minute), Siebenmeter: 5/3 und 3/3, Zuschauer: 900