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MSG Groß-Bieberau/Modau 19.02.2016

 

Von Bernd Kalkhof

HANDBALL, DRITTE LIGA MSG Bieberau/Modau empfängt Tabellenletzten / TV Groß-Umstadt vor lösbarer Aufgabe

GROSS-UMSTADT/GROSS-BIEBERAU - Handball-Drittligist MSG Bieberau/Modau plagen am Samstag gegen Schlusslicht USV Halle weiter Personalsorgen. Liga-Kontrahent TV Groß-Umstadt ist beim Vorletzten Rödelsee ebenfalls in der Pflicht.

Am vergangenen Wochenende erwischte es die MSG Bieberau/Modau. Nach acht Siegen in Folge verloren die Odenwälder über 900 Zuschauern das Spitzenspiel mit 26:31 beim TuS Fürstenfeldbruck vor. Neben einigen sportlichen Mängeln war auch die Personalnot ein Grund für die Niederlage. Vor dem Heimspiel gegen den USV Halle (Samstag, 19 Uhr, Großsporthalle „Im Wesner“) sieht es nicht besser aus.

Viel Arbeit für Physiotherapeut Janßen

Harald Janßen ist in dieser Spielzeit wahrlich nicht zu beneiden. Seit dem Saisonauftakt muss der erfahrene Physiotherapeut verletzte oder angeschlagene Spieler betreuen. In den letzten Monaten dann immer häufiger die Rekonvaleszenten. „Wir arbeiten mit Hochdruck an der Genesung, aber bei Lukas Lorenz und Nils Arnold müssen wir uns noch gedulden“, antwortet Janßen auf die Frage nach der lang ersehnten Rückkehr der Kreisläufer. Akribisch muss Janßen auch eine Rückenverletzung von Taktgeber Benedikt Seeger behandeln. Der Routinier verletzte sich in Fürstenfeldbruck, sein Ausfall wäre fatal.

Auch weil dem torgefährlichsten Rückraumspieler der Falken, Daniel Zele, eine längere Sperre droht. Gegen Halle fehlt Zele in jedem Fall. Auch bei der Ansicht der Videoaufnahmen konnten die Verantwortlichen der MSG kein grobes Foul mit angeblichem Nachtreten erkennen. Ansonsten hat Trainer Ralf Ludwig aber immer noch ein erfahrenes, torgefährliches Gerüst aufzubieten. Das macht den Tabellendritten gegen das Schlusslicht in jedem Fall zum Favoriten.

Beckmann freut sich über kompletten Kader

Auch Ligakonkurrent TV Groß-Umstadt steht am Sonntag (15 Uhr) in Kitzingen in der Pflicht. Gegner TSV Rödelsee, der aktuelle Tabellenvorletzte, ist eine machbare Aufgabe. Ganze acht Zähler verbuchte der Aufsteiger um Torjäger Rok Setnikar bisher. Wären da nicht die Leistungsschwankungen, die beim Team von Trainer Tim Beckmann regelmäßig zu beobachten sind, gerade in fremden Hallen. Da das Mittelfeld der Staffel dicht gedrängt ist, wäre ein Erfolg bei den Bayern wichtig. Mit einem beinahe kompletten Kader reisen die Südhessen zu den Mainfranken, lediglich David Acic fällt noch länger aus. „Wir sind jetzt erst einmal froh, dass unsere Mannschaft beinahe wieder komplett ist und wir aus dem Vollen schöpfen können. Das gibt uns mehr Varianten und natürlich die Gewissheit, über 60 Minuten volles Tempo gehen zu können“, erklärt Beckmann.