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Freitag · 26.02.2016 · 16:09 Uhr · pfl, PM TVK

Nur noch Endspiele: Kirchzell vor Derby gegen Groß-Bieberau


Nach einer Roten Karte gesperrt: Daniel Zele
Foto: Pfliegensdörfer, rscp.de

Am kommenden Samstag steht der TV Kirchzell wieder einmal vor einer wichtigen wie auch schweren Aufgabe. Im Derby gegen den Drittplatzierten aus Groß-Bieberau ist ein Sieg fast schon Pflicht, will man im Kampf um den Klassenerhalt weiterhin dran bleiben. Denn erstmals seit vielen Jahren hat die Begegnung nicht den Charakter der Vergangenheit, als der TV regelmäßig vor der MSG Groß-Bieberau/ Modau in der Tabelle platziert war. In dieser Saison schwächelt das Team des Trainerfuchses Gottfried Kunz, steht sogar auf einem Abstiegsplatz. Anwurf der Partie ist am Samstag, 27.02.16 um 19.30 Uhr in der Parzival-Sporthalle Amorbach.

Der TV Kirchzell setzt in der Partie auf die zuletzt neu entfachte Heimstärke. Favorit ist Groß-Bieberau. Gewinnen muss Kirchzell. So einfach lässt sich die Lage vor dem anstehenden 22. Spieltag in der 3. Liga Ost zusammenfassen. Kirchzell muss nicht nur, sie wollen auch. Dass man solche Spiele gewinnen kann, hat man kürzlich nachgewiesen. Gegen Elbflorenz und Nieder-Roden wurden vor eigenem Publikum "lebensnotwendige" Siege eingefahren. Am Samstag will man gegen die MSG Groß-Bieberau/ Modau wieder alles daran setzen, diese Mini-Heim-Serie auszubauen.

Groß-Bieberau scheint aber aktuell aus anderem Holz geschnitzt. Der vor der Saison aufgerüstete Kader kann seit Wochen aus dem Vollen schöpfen, sind doch einige Langzeitverletzte wieder zurückgekehrt. Mit 32:10 Punkten steht man verdient auf dem dritten Platz der Tabelle. Unnötige Niederlagen sucht man vergebens. Im Jahr 2016 gab es nur eine Pleite beim punktgleichen TuS Fürstenfeldbruck. Alle anderen Spiele wurden klar gewonnen. "Sie haben eine hohe Qualität und aktuell auch viel Selbstvertrauen, das wird eine große Herausforderung für uns", erwartet TVK-Trainer Gottfried Kunz ein ganz hartes Stück Arbeit für sich und sein Team.

Bereits im Hinspiel lieferten sich beide Mannschaften wie immer ein intensives Duell. Am Ende unterlag der TVK knapp mit 24:22. Damals hatte man gerade zum Schluss große Probleme mit dem ungarischen Shooter Daniel Zele. Dass der Neuzugang aufgrund einer Sperre fehlen wird, interessiert Gottfried Kunz nicht sonderlich. "Wenn eine Mannschaft das auffangen kann, dann ist es Bieberau. Ihr Kader ist sehr breit und andere werden sich empfehlen wollen. Das ist oftmals gefährlicher", so Kunz.

Im Kampf um den Klassenerhalt sind die Sorgen des Gegners aber egal. Mit einem Punkt Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz hat der TVK eigentlich nur noch Endspiele vor der Brust. Gerade zu Hause darf man nichts mehr liegen lassen. "Wir dürfen natürlich nicht verkrampfen. Aber die Lage ist ernst. Zu Hause wollen wir unbedingt alle möglichen Punkte einfahren. Dieser Wille soll am Samstag wieder unser Trumpf sein", setzt Gottfried Kunz auf die zuletzt gezeigte Heimstärke. Personell ist die Situation in Kirchzell unverändert. Mario Stark ist zwar auf dem Wege der Besserung, aber noch ein Stück von einer Rückkehr aufs Handballfeld entfernt. Wann es soweit sein wird, bleibt abzuwarten.