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ritte Bundesliga 07.03.2016

 

 
 

 

Von Bernd Kalkhof

HANDBALL, DRITTE LIGA 31:21-Erfolg gegen TSV Auerbach trotz weiterem Verletzungspech

GROSS-BIEBERAU - Mit nur sieben Feldspielern bezwingt Handball-Drittligist MSG Groß-Bieberau/Modau den TSV Auerbach mit zehn Toren Unterschied. Am Ende krönen die Odenwälder eine bärenstarke Abwehrleistung mit einem 31:21 (15:9)-Erfolg.

Das war mal was für Freunde von Einsatz und Leidenschaft. Die personell arg gebeutelte MSG Bieberau/Modau verrichtete gegen den TSV Auerbach in der Dritten Handball-Liga Ost einen wahren Kraftakt und wies die Operpfälzer mit zehn Toren Unterschied in die Schranken.

Seit Jahren coacht Ralf Ludwig hochklassige Mannschaften. Den Begriff „überragend“ nahm der ehrgeizige Übungsleiter selten in den Mund. Doch am Sonntagabend überfiel es den Trainer der Falken. „Das war wirklich überragend. Die verbliebenen Spieler sind ganz eng zusammengerückt. Da möchte ich gar keinen herausheben“, lobte Ludwig sein Team. Dabei begann der Vergleich gegen den Tabellenzwölften mit einer Schrecksekunde. Ideengeber und Ersatz-Halblinker Benedikt Seeger knickte nach zehn Minuten um und musste passen. Hernach verblieben sieben Feldspieler.

So fand sich Michael Malik nach zwei Jahren im Rückraum wieder. Auch Kris Jost und Darren Weber übernahmen Verantwortung. Der Schlüssel zum Erfolg gegen keineswegs schwache Bayern war die gut gestaffelte Defensive mit Malik und Till Buschmann im Mittelblock. Aus den Ballgewinnen und den aus der Not geborenen Abschlüssen des TSV profitierten die Falken in Form ihres mittlerweile studierten Tempospiels. Nach fünf Minuten führten die Odenwälder schon mit 12:6. Auerbach konnte lediglich mit der Wurfkraft von Andreas Wolf (10 Tore) kontern. Doch während man den Halblinken gewähren ließ, wurden seine Nebenleute perfekt abgeschirmt. In der 52. Minute markierte Rechtsaußen Felix Kossler das 26:16. So richtig nach dem Geschmack der (leider nur) 350 Zuschauer, welche ihre Mannschaft hernach euphorisch feierten.

Ein Sonderlob hatte sich der junge Robin Büttner verdient. Der Rechtsaußen, der vor der letzten Spielzeit aus der Hanauer Jugend kam, hinterließ mit fünf Treffern einen ganz abgezockten Eindruck.

MSG Groß-Bieberau/Moda: Podsendek und Müller (im Tor), Seeger 1, Schubert 5, Malik 6/4, Kossler 3, Jost 6, Büttner 5, Buschmann 4, Weber 1, Rohaly; Haupttorschützen TSV Auerbach: Wolf 10, Neuß 4, Müller 3; Zeitstrafen: 2/4. Siebenmeter: 4/4 – 0/0. Zuschauer: 350.