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Dritte Bundesliga 18.03.2016

 

Von Bernd Kalkhof - Darmstädter Echo

HANDBALL, DRITTE LIGA Bieberau/Modau empfängt am Samstag HC Dresden / Groß-Umstadt fährt zum TV Kirchzell

SÜDHESSEN - Spitzenspiel in Groß-Bieberau. Der Tabellendritte MSG Bieberau/Modau empfängt den Vierten HC Dresden. Handball-Drittligist TV Groß-Umstadt fährt entspannt zum TV Kirchzell.

 

Die Entscheidung um die Meisterschaft in der Dritten Liga Ost könnte bereits an diesem Wochenende fallen. Gewinnt der TV Hüttenberg beim Tabellenzweiten TuS Fürstenfeldbruck, ist dem Zweitliga-Absteiger der Wiederaufstieg sicher. Auch die beiden unmittelbaren Verfolger treffen am Samstagabend (18 Uhr, Großsporthalle „Im Wesner“) direkt aufeinander. Die MSG Bieberau/Modau empfängt einen Gegner, der als haushoher Meisterschaftsfavorit gehandelt worden war, der über die gesamte Saison aber oft enttäuscht hat. Der HC Dresden hatte vor der Spielzeit eine Menge Geld in die Hand genommen, um den Kader individuell nochmals aufzuwerten. Mit Nils Kretschmar, Sebastian Gress, Henning Quade und Hannes Lindt (derzeit verletzt) wurden bundesliga-erfahrene Legionäre an die Elbe geholt.

 

Mittlerweile harmonieren die vielen Stars auch besser, was die Aufgabe für das weiterhin dezimierte Team der Odenwälder nicht einfacher macht. Immerhin ist Torjäger Daniel Zele nach seiner Sperre wieder im Kader, ein wichtiger Baustein vorne wie hinten. Auch Nils Arnold wird nach langer Verletzung wieder auf der Bank sitzen. Ob der Kreisläufer spielt, ist unklar. Der zweite Kreisläufer Lucas Lorenz hat ebenfalls das Training aufgenommen, ein Einsatz kommt aber noch zu früh. Fraglich auch die Nominierung von Maxi Schubert, der weiterhin mit hartnäckigen Schulterproblemen zu kämpfen hat.

 

Keine guten Vorzeichen, doch Ralf Ludwig gibt sich kämpferisch: „Die sollen erstmal kommen“, sagt der MSG-Trainer mit dem Wissen, dass die Sachsen seit fünf Partien ungeschlagen sind.

 

Der TV Groß-Umstadt ist mit 21 Zählern aus dem Gröbsten raus. Ganz anders stellt sich die Situation für den kommenden Gegner dar, den TV Kirchzell. Der Traditionsverein braucht im Abstiegskampf jeden Zähler. Am Samstagabend (19.30 Uhr, Parzival-Halle Amorbach) liegt der ganze Druck also bei den Gastgebern. Es wäre schon bitter für die Mainfranken, wenn Trainer-Ikone Gottfried Kunz nach über zwei Jahrzehnten als Absteiger von Bord gehen würde. Der Übungsleiter hört nach der Runde auf, Spielmacher Andi Kunz wird dann übernehmen. Am liebsten natürlich in der Dritten Liga. Während der TVG in Bestbesetzung in den bayrischen Odenwald fährt, muss Kirchzell weiterhin auf seinen Toptorjäger Mario Stark (Herzmuskel) verzichten.

Noch immer ärgert sich Tim Beckmann über die 24:25-Niederlage im Hinspiel. „Damals haben wir zu Anfang keinen Zugriff in der Abwehr bekommen und lagen bis zur Pause 10:18 hinten. Das wird uns in Kirchzell nicht nochmal passieren“, fordert der TVG-Trainer eine bessere Abwehr und eine disziplinierte Offensive.