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Im Heimspiel zwischen den MSG Falken und dem Team des HC Elbflorenz stand der Kampf um Platz zwei oder drei der Liga ganz besonders im Blickpunkt. Von den vorderen Mannschaften aus Fürstenfeldbruck, Groß-Bieberau und Dresden haben lediglich die Sachsen einen Antrag auf eine Lizenz für die Zweite Handball-Bundesliga gestellt. Dementsprechend motiviert kamen sie in den Odenwald, galt es doch zwei für dieses Vorhaben wichtige Punkte zu ergattern. Doch das Team Heimtrainer Ralf Ludwig wollte es den Gästen keinesfalls einfach machen. Endlich konnte der Coach wieder auf Daniel Zele zurückgreifen. Der Shooter hatte eine Rotsperre von drei Spielen abgesessen und brannte auf einen Einsatz.

Die erste Hälfte zeigte eine körperliche, wie auch spielerische Überlegenheit der Gäste. Vor allem die groß gewachsenen Spieler brachten die MSG Falken vor großte Probleme. Zwischenzeitlich sah es sogar nach einer schlimmen Niederlage aus, so groß war vor allem die Abwehrstärke um den guten Keeper Timo Meinl. Michael Malik wurde mehrfach Opfer dieses starken Torhüters. Zur Halbzeit führten die Gäste mit 14:9-Toren und alles schien den Verlauf zu nehmen, den sich die Dresdener gewünscht hatten. Man sag deutlich ihr Bemühen sich mit einem Sieg und den beiden Punkten einen kleinen Vorteil um Platz zwei in der Liga zu verschaffen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte schienen Rico Goede und Tjark Dresler quasi als Zweimannmauer den Abwehrblock völlig zu schließen. Reihenweise wurden die Angriffe der MSG Falken abgeblockt und im Gegenzug in Tore umgesetzt. 10:18 hieß es Bieberauer Sicht nach 37 Spielminuten. Zwei Minuten später führten die Gäste erstmals mit elf Treffern Vorsprung. Die Partie war längst entschieden und die Groß-Bieberauer gaben sich alle Mühe, sich nicht völlig aufzugeben. Bei den MSG Falken hatte die Regie schon längst den Keeper gewechselt, aber auch Benedikt Müller konnte sich nur selten auszeichnen. Den chancenlosen Groß-Bieberauern gelang 15 Minuten nach Wiederanpiff durch Kris Jost das erste Feldtor. Wenig später erzielte auch Nils Arnold für die MSG Falken den Treffer zum 13:23. Fast drei Monate war der Kreisläufer ausgefallen und gegen Dresden erstmals wieder dabei. Sehr präsent zeigte sich Robin Büttner in der Schlussphase, dem bei einigen Tempogegenstößen sehr schöne Treffer gelangen. 19:29 hieß es am Ende, Dresden zeigte deutlich auf, welche Qualitäten diese Mannschaft hat. Dennoch ein großes Lob an die Gastgeber, die sich aufopferungsvoll gegen die Niederlage stemmte, aber die Überlegenheit der Gäste doch akzeptieren musste.  (pfl)

 

Mannschaftsaufstellungen:

MSG Groß-Bieberau/ Modau: Podsendek, Müller, Arnold 1, Schubert, Seeger 2, Malik 4/3, Büttner 3, Buschmann, Weber, Rohaly 1, Zele 6, Kossler 1, Jost 1.

Trainer: Ralf Ludwig

HC Elbflorenz Dresden: Meinl, Tovas, Bastian 1, Hartmann 2, Jurgeleit 7, Boese 5/3, Desler 3, Göde 1, De Santis, Blaschyk, Kretschmer 3, Matschos, Gress 7, Quade.

Spielertrainer: Rene Jahn

Zeitstrafen:  1 - 3

Siebenmeter: 3/3 - 3/3

Schiedsrichter: Florian Drechsler/ Christian Hutner

Zuschauer: 450