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Zweite Welle:

Geschrieben von PM MSG Falken Groß-Bieberau/Modau

 

Nicht wie gewohnt samstags treten die MSG Falken zu ihrem nächsten Heimspiel an, sondern der Freitagabend ist der Tag, an dem die Fans des derzeitigen Tabellenvierten eingeladen werden, Handball zu sehen. Nachdem die Spieler von Trainer Ralf Ludwig zuletzt Gast beim TV Hüttenberg waren und Miterleben dürften, wie der Tabellenerste seinen Wiederaufstieg feiern konnte, kommt es im kommenden Duell zum Derby gegen die HSG Nieder-Roden.

Beide Teams trennt derzeit nur ein Tabellenplatz, fünf Punkte liegen die Gastgeber vor dem Nachbarn. Die Formkurve des Teams um Trainer Alexander Hauptmann zeigt deutlich nach oben, die der Groß-Bieberauer neigt sich eher etwas nach unten. Aber dafür kann die Mannschaft des Trainerduos Ludwig/ Zölls eigentlich gar nichts. Sicher, gegen Gelnhausen verspielte das Team in der Schlussphase einen Dreitorevorsprung, aber die Niederlage in Hüttenberg muss man so hinnehmen. Denn das Personal das den beiden Coaches fast über die gesamte Spielzeit zur Verfügung stand ist sicher von der Klasse her sehr gut, doch Verletzte über Verletzte ließen einen ordentlichen Kader fast nicht zu. Kaum wurden Michael Malik und Kris Jost wieder fit, zogen sich die beiden Kreisläufer Nils Arnold und Lucas Lorenz langwierige Verletzungen zu. Beide fehlen den Falken seit Monaten, Maik Lebherz hat noch keine Minute auf dem Spielfeld verbracht. Das ging an die Substanz und insbesondere Spielmacher Darren Weber (s. Foto), in der Vorrunde einer der herausragenden Akteure bei den MSG Falken, ist der Kräfteverschleiß deutlich anzumerken. Hinzu kommen noch die andauernden Schulterprobleme bei Maximilian Schubert, der wohl auch gegen Nieder-Roden nicht zum Einsatz kommen wird.

Umso mehr muss man die bisherigen Leistungen der Spieler der MSG Groß-Bieberau/ Modau anerkennen. Lange spielte die Mannschaft um Platz zwei mit und bei einem Erfolg gegen Nieder-Roden könnte am Ende mindestens Platz vier in der Tabelle möglich sein. Damit hätten vor dieser Saison die Wenigsten gerechnet.
Es wird ein hart umkämpftes Derby werden. Nieder-Roden wird den Kampf um Platz vier noch lange nicht aufgegeben haben, die MSG Falken wollen die Partie für sich entscheiden.

Das Spiel in der Großsporthalle wird am Freitag, dem 8. April um 20 Uhr beginnen. Es wäre angemessen und dem Tabellenplatz und der Leistungen der Mannschaft würdig, wenn die Begegnung sehr gut besucht würde. Das hätten das Team, die Trainer und die Verantwortlichen der MSG Falken allemal verdient.

PM MSG Falken Groß-Bieberau/Modau (pfl) - Foto: Jürgen Pfliegensdörfer