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Von Bernd Kalkhof - Darmstädter Echo

HANDBALL, DRITTE LIGA Bieberau/Modau bereits heute gegen Rodgauer / Groß-Umstadt in Gelnhausen gefordert

GROSS-UMSTADT/GROSS-BIEBERAU - Mit letzter Kraft schleppt sich die MSG Bieberau/Modau in die Schlussphase der Saison. Bereits am heutigen Freitag kommt die HSG Nieder-Roden in die Großsporthalle. Ligakonkurrent TV Groß-Umstadt steht beim TV Gelnhausen vor einer schweren Aufgabe.

Die MSG Bieberau/Modau sehnt das Saisonende herbei. Schließlich hat sich die personelle Situation beim Tabellenvierten vor dem heutigen Derby (20 Uhr, Großsporthalle „Im Wesner“) kaum verändert. „Wir wollen uns in den letzten vier Partien so teuer verkaufen wie möglich“, erklärte Trainer Ralf Ludwig nach den beiden Niederlagen gegen Dresden und in Hüttenberg. Bei diesen beiden Profi-Teams wurde es augenscheinlich, dass die Falken mächtig an Substanz verloren haben. Keine Mannschaft der Staffel hatte über die gesamte Spielzeit so viele verletzte Leistungsträger zu ersetzen wie die Odenwälder.

Für die HSG Nieder-Roden also ein perfekter Zeitpunkt, sich für die klare 23:28-Niederlage im Hinspiel zu revanchieren. Damals im November spielte die MSG wie aus einem Guss, die Rodgauer waren chancenlos. Nun haben sich die Verhältnisse verschoben. Die Gäste um Trainer Alexander Hauptmann befinden sich im Aufwind, was neun Zähler aus den letzten sechs Spielen belegen. Die Hausherren indes pfeifen auf dem letzten Loch. Weiterhin fehlen werden wohl die Kreisläufer Lucas Lorenz und Nils Arnold, Linksaußen Maxi Schubert kann mit lädierter Schulter nur sporadisch eingesetzt werden, auch Linkshänder Till Buschmann klagt seit Wochen über Schulterprobleme. Zudem ist der Substanzverlust bei einigen anderen Akteuren augenscheinlich.

Nieder-Roden ging in Groß-Bieberau immer leer aus, das könnte sich heute Abend jedoch ändern.