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Dritte Bundesliga 15.04.2016

 

Für Groß-Umstadt spricht die Erfahrung

 

Von Bernd Kalkhof

HANDBALL, DRITTE LIGA Derby gegen junges Großwallstädter Team / Groß-Bieberau bei HSV Bad Blankenburg

SÜDHESSEN - Für die MSG Bieberau/Modau geht es bei der Reise am Sonntag (16.30 Uhr, Guts-Muths-Halle) ins thüringische Bad Blankenburg eigentlich um nichts mehr. Den vierten Tabellenplatz kann den Odenwäldern keiner mehr streitig machen. Beachtlich. Dabei hatte das Team um Trainer Ralf Ludwig über die gesamte Spielzeit wichtige Leistungsträger zu ersetzen. Auch beim mit Legionären gespickten HSV Bad Blankenburg werden mit Maxi Schubert und Lucas Lorenz Stammkräfte fehlen. An der Zielsetzung, ein doppelter Punktgewinn, ändert das nichts. Die MSG ging in der Fremde schon zehnmal als Sieger vom Platz.

Die Thüringer um die erfahrenen Legionäre Juri Niznan und Radoslaw Miler liegen der MSG nicht so recht, doch mit einer couragierten Leistung wie im Derby gegen die HSG Nieder-Roden sollte ein Erfolg möglich sein.

Der TV Groß-Umstadt kämpft am Freitagabend in Derby der Dritten Handball-Liga gegen den TV Großwallstadt um wichtige Punkte. Die MSG Bieberau/Modau ist beim HSV Bad Blankenburg in der Pflicht.

 

Der TV Groß-Umstadt hat sich durch zwei unnötige Niederlage gegen Auerbach und Gelnhausen wieder in die Bredouille gebracht. Zwar halten die Südhessen noch immer den elften Tabellenrang, doch die Konkurrenz konnte aufholen. Heute Abend (19.30 Uhr, Heinrich-Klein-Halle) empfängt der TV Groß-Umstadt nun Altmeister TV Großwallstadt. Die junge Mannschaft der Mainfranken hat sich mittlerweile im Mittelfeld etablieren können, mit zwei Zählern mehr als der Konkurrent von der Weininsel.

 

Trainer Heiko Karrer ist es gelungen, seinen „Kindergarten“ zu einem konkurrenzfähigen Drittligisten zu formen. Bis auf den ehemaligen Nationalspieler Jens Tiedke, der die Abwehr zusammenhält, entspringen die meisten Akteure aus dem eigenen Jugend-Internat. Florian Eisenträger (Ligaschützenkönig), Niklas Geck, Felix Spross und weitere Talente haben sich überraschend schnell an die Robustheit der Klasse gewöhnt. Trotzdem bleibt der Gast mehr oder weniger eine Jugendmannschaft, welche es in dieser Situation zu schlagen gilt. Schließlich hat Groß-Umstadt erfahrene Kräfte, die zum Teil schon in der Zweiten Liga für den Verein aktiv waren. „Wir haben zwar einige Verletzungssorgen, aber wir wollen diese Partie unbedingt gewinnen. Gerade bei einem Heimspiel haben wir eine Leistung zu zeigen, die kämpferisch keine Zweifel offen lässt“, fordert Trainer Tim Beckmann. Fehlen werden David Acic und Sebastian Paul.