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Dritte Bundesliga 29.04.2016 - Darmstädter Echo

 

Südhessische Drittligisten zum Abschluss favorisiert

 

 

HANDBALL MSG Bieberau/Modau und TV Groß-Umstadt treten bei Absteigern an / Entspannter Ausklang

DARMSTADT-DIEBURG - (kaf). Am letzten Spieltag der Dritten Handball-Liga Ost haben die beiden südhessischen Vertreter machbare Auswärtsaufgaben zu bewältigen. Die MSG Bieberau/Modau spielt beim Vorletzten TSV Rödelsee, der TV Groß-Umstadt reist zum Schlusslicht USV Halle.

 

Für die MSG Bieberau/Modau endet am Samstagabend (19 Uhr, Sickergrund Kitzingen) eine anstrengende, aber höchst erfolgreiche Spielzeit. In jedem Fall werden die Falken die Saison als Tabellenvierter beenden. 40:18 Zähler, auch aufgrund der großen Verletzungsmisere über die gesamte Runde, eine starke Bilanz. Gerade auswärts entwickelten sich die Schützlinge von Ralf Ludwig für viele Konkurrenten zu einem wahren Angstgegner.

 

Von 14 Auswärtsspielen konnten zehn gewonnen werden. Da sind die Südhessen auch in Kitzingen Favorit. Der TSV Rödelsee wurde den Ansprüchen der Staffel nicht gerecht, ganze zehn Zähler stehen auf der Habenseite. Zuletzt quittierte Rödelsee eine 17:42-Klatsche in Fürstenfeldbruck. Mit einem Sieg wollen sich auch Markus Podsendek, Benedikt Müller, Alexander Rohaly und Nils Arnold von ihren Mannschaftskameraden der MSG verabschieden. Sie stehen den Falken in der kommenden Spielzeit nicht mehr zur Verfügung (wir berichteten). Auch bei den Mainfranken fehlen den Odenwäldern mit Maximilian Schubert und Lucas Lorenz wichtige Leistungsträger, aber daran hat man sich bei der MSG gewöhnt.

 

Auch Ligakonkurrent TV Groß-Umstadt steht vor dem letzten Saisonspiel am Samstag (19 Uhr, Bildungszentrum) beim abgeschlagenen Schlusslicht USV Halle vor dem Ende einer durchaus erfolgreichen Saison. Es winkt der achte Tabellenrang. In den letzten Jahren kämpften die Südhessen zumeist bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt, jetzt können die TV-Akteure völlig entspannt nach Sachsen-Anhalt reisen. Um den letzten Saisonsieg unter Dach und Fach zu bringen, muss sich das Team von Trainer Tim Beckmann aber noch mal seine Tugenden konzentrieren. Zu oft patzte der TV bei Mannschaften aus der unteren Tabellenregion, weshalb der Auftritt beim Absteiger mit Sicherheit kein Selbstläufer wird. Auch der Gastgeber will sich mit Sicherheit ordentlich von seinem Anhang verabschieden. Dass die Dritte Liga von vornherein ein großes Abenteuer wird, war dem Neuling schon nach dem Aufstieg klar. Es fehlt an der nötigen Breite im Team. Mit Pierre Sogalla (162 Tore) haben die Ostdeutschen aber einen wurfgewaltigen treffsicheren Rückraumschützen in ihren Reihen.

„Uns erwartet eine robuste Mannschaft, die ihr letztes Heimspiel gewinnen will. Keine leichte Aufgabe für uns. Ich hoffe, wir nehmen den Wind aus den beiden Siegen gegen Baunatal und Großwallstadt mit auf die lange Reise“, warnt Tim Beckmann vor Überheblichkeiten. Bis auf die Langzeitverletzten David Acic und Sebastian Paul sind alle Spieler an Bord.