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Dritte Bundesliga 26.08.2016

 

HANDBALL Drittligist MSG Bieberau/Modau ist erst einmal im Pokal beim Bundesligisten TVB Stuttgart gefordert

GROSS-BIEBERAU - Gleich die erste Pflichtaufgabe für die MSG Bieberau/Modau hat es in sich. Die Falken treten beim Erstrunden- Pokalturnier bei der SG Bietigheim an und treffen dabei im Halbfinale am Samstagabend (20 Uhr, Sporthalle „Am Viadukt“) auf den Bundesligisten TVB Stuttgart mit den ehemaligen Nationalspielern Johannes Bitter und Michael Kraus, die beide 2007 Weltmeister im eigenen Land wurden.

 

Seit dieser Saison führt der ehemalige 228-fache Nationalspieler Markus Baur die Geschicke der Schwaben, die vor dem Saisonstart massive Verletzungssorgen plagen. Neben Neuzugang Felix Lobedank (Daumenbruch) muss der TVB auf Djibril M’Bengue verzichten. Auch Michael Schweikardt und Dragan Jerkovic können nach Muskelfaserrissen noch nicht spielen.

 

Für MSG-Trainer Ralf Ludwig hat der Ausflug ins Schwabenländle dennoch eher den Charakter eines hochklassigen Vorbereitungsspiels. Anders als im Fußball ist ein Bundesligist für einen Drittligisten einfach nicht schlagbar, außer er will gar nicht gewinnen. „Natürlich sind wir gegen diese Vollprofis ohne Chance. Wir wollen uns natürlich so teuer wie möglich verkaufen. Alle freuen sich auf diesen Ausflug und ein Spiel gegen so viele bekannte Handballer“, erklärt Ludwig, dessen Kader komplett einsatzbereit ist. Allein der Auftritt von Kris Jost (Sprunggelenk) ist fraglich.

 

Fokus auf Topspiel gegen Großwallstadt in Darmstadt

 

Der Pokal hat natürlich seinen Reiz, im Fokus der Falken liegt aber schon jetzt das Topspiel der Dritten Liga am 9. September (19.30 Uhr). Dann empfangen die Südhessen am zweiten Spieltag der Dritten Liga Altmeister TV Großwallstadt. Für diesen prestigeträchtigen Vergleich weicht der MSG-Tross wieder einmal in die Darmstädter Böllenfalltorhalle aus.

 

Obwohl die Verantwortlichen der MSG Bieberau/Modau mit weit über 1000 Zuschauern rechnen, sieht man der Organisation dieser Veranstaltung gelassen entgegen. Und das, obwohl keine 16 Stunden später das mit höchster Sicherheitsstufe versehene Derby der Fußball-Bundesliga zwischen dem SV Darmstadt 98 und der Frankfurter Eintracht im benachbarten Stadion stattfindet.

Absprachen mit dem Stadionmanagement, der Stadt und der Polizei sind getroffen worden. Die Parkplätze am Böllenfalltor und der Haupteingang der Sporthalle sind frei, dass Stadiongelände lässt sich indes nicht erreichen. „Wir haben schon genügend Großveranstaltungen dieser Art gestemmt. Es wird auch dieses Mal keine organisatorischen Probleme geben“, sagt MSG-Manager Georg Gaydoul.