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Dritte Bundesliga 04.10.2016/ Darmstädter Echo

 

HANDBALL, DRITTE LIGA Bieberau/Modau hat mit Spielstärke und Disziplin auch Burgwedel im Griff

GROSS-BIEBERAU - (kaf). Die MSG Bieberau/Modau ist kein gutes Pflaster für Mannschaften aus Niedersachsen. Innerhalb einer Woche schickten die Odenwälder erst den HSV Hannover ohne Punkte nach Hause, nun quittierte die ebenfalls hochgehandelte HSG Burgwedel eine klare und verdiente 32:26 (16:11)-Niederlage in der Bieberauer Großsporthalle.

 

Dabei hatten die Gäste den besseren Start erwischt und führten nach 13 Minuten mit 5:4. Dann verletzte sich aber Torjäger Maurice Herbold, der die Liga-Torschützenliste anführt, am Oberschenkel. Burgwedel wirkte geschockt. Die Falken, dirigiert vom hellwachen Taktgeber Benedikt Seeger, glichen zum 5:5 und 7:7 aus, ehe sie mit einem 5:0-Lauf zum 12:7 davonzogen.

 

 

Taktgeber der MSG Falken: Benedikt Seeger

 

Die Gäste mussten nach dem Ausfall von Herbold auch ihre Abwehr umstellen und bekamen gerade im Mittelblock große Abstimmungsprobleme. Deutlich geordneter und aggressiver arbeitete die Defensive der MSG, und so pendelte sich ein Vorsprung von fünf bis sechs Toren ein. Nach 51 Minuten stand es 26:21. Gästetrainer Jürgen Bätjer hatte bis zu diesem Zeitpunkt alle taktischen Maßnahmen in die Waagschale geworfen, die Südhessen fanden mit ihrem variablen Angriff und einer zügigen Vorwärtsbewegung immer wieder eine adäquate Antwort.

 

Am Ende feierten die Gelb-Schwarzen einen hochverdienten 32:26-Erfolg über einen keineswegs schlechten Gegner. Während MSG-Trainer Ralf Ludwig die disziplinierte und spielstarke Leistung lobte, sprach Bätjer von einer verdienten Niederlage. „Bisher sind wir durch das Verletzungspech schon arg gebeutelt. Am Ende fehlte die Kraft. Und dann ist Groß-Bieberau/Modau auch keine Laufkundschaft, sondern eine gute und körperlich robuste Mannschaft, die oben mitspielen wird“, lobte Bürgwedels Trainer den Sieger.

 

Bei den Falken gefielen neben Seeger auch der wurfgewaltige Daniel Zele und Kreisläufer Lucas Lorenz, die mit jeweils fünf Treffern für reichlich Torgefahr sorgten. Torwart Martin Juzbasic konnte wie schon gegen Hannover überzeugen.

MSG: Juzbasic und Khan (im Tor), Seeger 7, Zele 5, Kossler, Lorenz 5, von Stein 2, Schubert 1, Malik 4/4, Büttner 1 Kovacs 1, Buschmann 2, Jost 4 und Weber, Haupttorschützen HSG: Kress 7//2, Zechel 4, Ihmann 3, Zeitstrafen: 8/5, Siebenmeter: 4/4 und 4/2, Zuschauer: 350.