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Dritte Bundesliga 14.10.2016

 

 

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL, DRITTE LIGA Groß-Umstadt im Heimspiel gegen Coburg II unter Druck / Bieberau/Modau in Neustadt

GROSS-UMSTADT/GROSS-BIEBERAU - Handball-Drittligist MSG Groß-Umstadt steht vor dem Heimspiel am Samstag (19 Uhr) gegen den HSC Coburg II schon wieder gehörig unter Druck. Ligakonkurrent MSG Bieberau/ Modau ist beim Vorletzten HSC Bad Neustadt gefordert.

 

Die MSG Bieberau/Modau hat die zweite Saisonniederlage ganz gut verdaut. In Dresden kann man verlieren, die Art und Weise war für die Falken aber schon ärgerlich. „Wir haben die Partie analysiert und ich finde, dass wir gut gespielt haben. Letztendlich wurde einfach nur zuviel verballert“, erklärte Ralf Ludwig. Der MSG-Trainer hat sich per Video auch mit dem nächsten Kontrahenten befasst, dem HSC Bad Neustadt, wo die MSG am Samstag (19.30 Uhr, Bürgermeister- Goebels-Halle) spielen wird.

 

Letztjähriger Tabellenfünfter derzeit auf vorletztem Rang

 

Bei dem Spielmitschnitt, der bei der letzten Niederlage in Großwallstadt (26:29) aufgezeichnet wurde, erkannte Ludwig einen spielstarken, eingespielten Konkurrenten. Immerhin wurde Bad Neustadt in der vergangenen Saison Tabellenfünfter. Die Mannschaft um die Leistungsträger Vilm Leskovec sowie die treffsicheren Außen Gary Hines und Jan Wicklein hat derzeit aber Probleme. Erst ein Sieg steht bei fünf Niederlagen zu Buche. Die Gastgeber befinden sich derzeit auf dem vorletzten Tabellenrang der Staffel, was die Aufgabe für die Odenwälder mit Sicherheit nicht leichter machen wird.

Bei der MSG ist man dennoch guter Dinge. Derzeit läuft es im Training richtig gut, mit dem kompletten Kader geht es an die Saale. Auch Maxi Schubert, der in Dresden beruflich fehlte, ist wieder mit an Bord. Der wurfstarke, großgewachsene Linksaußen ist eine gute Alternative, wenn Distanzwerfer Daniel Zele abgeschirmt wird. Beim Gastspiel in Dresden wurde der Ex-Bundesliga-Profi deshalb schmerzlich vermisst.

Enttäuscht verließen die vielen Anhänger des TV Groß-Umstadt letzten Sonntag die Heinrich-Klein-Halle. Die Niederlage gegen den HSV Hannover war vermeidbar, alleine, die MSG hatte einfach nicht gut genug gespielt. Das Auftreten der Mannschaft enttäuschte auch die Verantwortlichen. Nur phasenweise konnte die erfahrene Mannschaft ihr Potenzial abrufen, das war für die starke Staffel zuwenig. Dass man immer hundert Prozent in die Waagschale werfen muss, das sollte man bei den im Abstiegskampf mittlerweile erprobten Südhessen wissen. Umso unverständlicher ist es, dass es immer wieder zu solchen kollektiven Aussetzern kommt. Zwar hat die MSG zwei Spiele weniger als die Konkurrenz bestritten, trotzdem ist bei nur 2:6 Zählern schon wieder enormer Druck entstanden. Eine Situation, auf die man in dieser Spielzeit verzichten wollte. Nun soll gegen die Bundesliga-Reserve des HSC Coburg der wichtige zweite Saisonerfolg her.

 

Die Regie fordert Wiedergutmachung und einen Sieg. Gar nicht so einfach, denn beim Aufsteiger tummeln sich viele höherklassig erfahrene Legionäre, die das Gerüst für die vielen Talente bilden. Linkshänder Johan Anderson und Jonatan Rivera haben lange in der Bundesliga gespielt. Zudem wurden mit dem Halblinken Andreas Wolf und Kenny Schramm die torgefährlichsten Spieler des letztmaligen Absteigers TSV Auerbach verpflichtet. „Uns erwartet eine ausgeglichene Mannschaft, die gut eingespielt ist und eine stabile Abwehr hat“, erklärt Trainer Tim Beckmann und verspricht: „Unser Ziel ist es, eine andere Einstellung an den Tag zu legen und nach dem Spiel mit 4:6 Punkten Anschluss zu finden.“