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Bieberau kann Konto ausgleichen

Darmstädter Echo/ Bernd Kalkof

HANDBALL Drittligist will Aufwärtstrend auch im Heimspiel gegen den starken SC Magdeburg fortsetzen

GROSS-BIEBERAU - (kaf). Die Drittliga-Handballer der MSG Bieberau/Modau sind auf einem guten Weg. Nach dem schwierigen Saisonstart, bei dem die Südhessen ans Tabellenende rutschten, können die Falken im Heimspiel am Samstag (19 Uhr, Großsporthalle „Im Wesner“) ihr Punktekonto (10:12) ausgleichen. Der Gegner, die Bundesliga-Reserve des SC Magdeburg, hat es allerdings in sich. Die Talentschmiede aus Sachsen-Anhalt belegt derzeit den vierten Tabellenrang und hat schon 13 Zähler eingefahren. Der Rückraum der Gäste um Juan de la Pena, Hannes Bransche und Max Neuhaus trainiert beim Bundesliga-Team mit und gilt als brandgefährlich. Stark im Eins-gegen-Eins und schnell auf den Beinen.

 

Auch Till Buschmann hat Respekt vor den Landeshauptstädtern. „Magdeburg spielt mit einem enormen Tempo. Wir müssen gut im Eins-Eins stehen und vor allem sehr schnell zurücklaufen“, hat der Mannschaftskapitän der MSG taktische Maßnahmen parat. Der 26-jährige Student hofft, dass auch die körperliche Überlegenheit und Cleverness gegen die Talente aus der Handball-Akademie helfen. Der Linkshänder mischt seit einigen Wochen wieder mit, nachdem ihn ein Mittelhandbruch zum Saisonbeginn mattsetzte. Der Bessunger, der für die Odenwälder auch schon in der Jugend spielte, zählt zu den erfahrenen Kräften. Seine Präsenz in der Defensive fehlte in den ersten Partien.

„Ich habe keine Beschwerden mehr. Dadurch, dass ich die ganze Zeit eine Schiene hatte, habe ich auch kein Kopfproblem“, erklärt der Rückraumspieler. Sein Team sieht er auf den richtigen Weg. „Jetzt kommen zwar noch schwere Aufgaben, aber wenn wir in der Rückrunde mehr personelle Alternativen haben, müssen wir uns vor niemandem verstecken“, ist Buschmann selbstbewusst.

Heimspiel gegen Magdeburg: MSG Falken wollen ausgeglichenes Punktekonto erreichen

Am Samstag müssen die MSG Falken gegen den Tabellenvierten SC Magdeburg beweisen, dass die zuletzt guten Leistungen nicht nur von kurzer Dauer waren. Die Groß-Bieberauer Handballer zeigen aufsteigende Form was zuletzt der Erfolg bei Germania Großsachsen zeigte. Davor musste man nach Bad Neustadt reisen, stand dort vor einem Erfolg, der jedoch leider nicht eintrat, da man in den letzten Minuten zumindest noch einen Punktgewinn aus den Händen gab. Doch die Spieler hatten gelernt und in Großsachsen zeigte man sich kämpferisch und nahm am Ende die Punkte mit in den Odenwald. Derzeit rangiert die Mannschaft von Trainer Thorsten Schmid auf Rang zwölf der Tabelle und mit einem Sieg gegen Magdeburg könnte man das Punktekonto auf 12:12 ausgleichen. Der Anschluss an das Mittelfeld in der Dritten Liga Ost ist bereits hergestellt, alles hängt dicht aufeinander. Der Gegner aus dem Osten hat gerade einmal drei Punkte mehr auf dem Konto und doch liegen acht Plätze in der Tabelle dazwischen. Der TV Grosswallstadt als derzeitiger Tabellenführer hat auch schon sechs Minuspunkte zu verzeichnen und verlor bereits dreimal. Magdeburg ließ am letzten Wochenende der HSG Hanau nicht den Hauch einer Chance, gewann mit 36:28 Toren, verlor die Woche davor aber in Großwallstadt und musste 41 Gegentreffer hinnehmen.

Die Partie am 11. November zur gewohnten Anwurfzeit um 19 Uhr in der Großsporthalle und es lohnt sich durchaus, diese junge und ausbaufähige  Mannschaft anzufeuern. Letzte Woche deutete Nachwuchskraft Jonas Ahrensmeier mit drei Treffern an, wie wichtig er für die Mannschaft werden könnte. (pfl)  

MSG II gegen TuSpo Obernburg

Das auf und ab geht weiter

Zu Hause Top, Auswärts Flop, damit ist schon fast alles gesagt.
Das 0:1 von Moritz Kaczmarek war und blieb die einzige Führung der Falken. Grund war vor allem der schwache Abschluss bzw. der Gastgebertorwart Stephan Schüßler, der einen überragenden Tag erwischte. Zur Pause war das Ergebnis sehr deutlich mit 15:9.

In der 2. Halbzeit wollte die Drittliga Reserve nochmal alles versuchen und das Spiel drehen, aber das eigene Unvermögen verhinderte dies. Besonders TuSpo Spieler Daniel Albert konnte immer wieder in der Abwehr zu leichten Ballgewinnen kommen und diese im Gegenstoß auch sicher in Tore umwandeln. Das Fazit lautet, Gross Bieberau/Modau II hat das Spiel im Angriff verloren mit nur 20 Treffern gewinnt man kein Spiel in dieser Saison. Das Endergebnis lautete 24:20.

MSG II gegen TSV Pfungstadt

Ungeschlagener Spitzenreiter in die Schranken gewiesen

 

In eigener Halle bleibt die MSG Bieberau/Modau weiter ungeschlagen, auch der mit 5 Siegen in die Saison gestartet TSV Pfungstadt konnte hier nichts mitnehmen. Vorweggenommen, es war ein Spiel der bärenstarken Torhüter auf beiden Seiten (Florian Zeising und Marius Walther), die mit ihren Paraden die Angriffsreihen zur Verzweiflung brachten. Aber auch der lange verletzte Jonas Ahrensmeier (8 Tore) prägt diese Spiel.

 

Am Anfang überraschte der TSV mit einer 3:2:1 Abwehr die Drittliga-Reserve, aber nach anfänglichen Schwierigkeiten (5:8), kämpfte sich die MSG zurück ins Spiel und glich nach 23min zum 9:9 aus. Zwei doppelte Zeitstrafen konnten die Gäste nur zu einer 2Tore Führung nutzen und so ging man mit 11:13 in die Pause. 

 

In der 2. Halbzeit blieb es das erwartet spannende Spiel, denn die Msg konnte nach 43Minuten wieder den Ausgleich erzielen (18:18). Nach diesem Kraftakt kam es knüppeldick für die Falken, denn erst verletzte sich Jonas Dambach und kurz darauf auch noch Lukas Schröbel, so dass Trainer Oliver Lücke jetzt kein Auswechselspieler mehr zu Verfügung stand. Um so mehr ist das bewundernswert, denn dieses konnte der ungeschlagene Spitzenreiter mit seinem grossem Kader nicht für sich nutzen. In der 57 Spielminute warf Maik Lebherz die 24:23 Führung. Als dann der extra eingewechselte Matthias Trummer einen 7m zum möglich Ausgleich hielt, war der Sieg der MSG nicht mehr zu nehmen, es konnten sogar noch 2 schnelle Tore zum 27:24 Heimsieg drauf gesetzt werden. Mit diesem Spitzenspiel konnten alle Beteiligten Werbung für den Handballsport betreiben.

 

 

MSG-Tore: Ahrensmeier 8, Lebherz 4, Arnold 4, Moritz Kaczmarek 5/3, Dambach 3, Rivic 2 und Wagner 1

Bieberau hält Vorsprung souverän

Drittligist feiert 30:27-Erfolg bei Germania Großsachsen und rückt ins Mittelfeld

Bernd Kalkhof im Darmstädter Echo vom 04.11.

GROSSSACHSEN - (kaf). Wichtiger Erfolg für die MSG Bieberau/Modau. Bei der Germania Großsachsen setzten sich die Odenwälder am Ende souverän mit 30:27 (17:14) durch und stellten mit dem zweiten Auswärtssieg Anschluss ans Mittelfeld der Dritten Handball-Liga Ost her.

 

Robin Büttner
Markierte die meisten Treffer beim Sieg in Großsachsen: Robin Büttner
(Archivfoto: Jürgen Pfliegensdörfer)


Das Derby an der Bergstraße am Freitagabend begann schleppend. Beide Teams brauchten ein wenig Zeit, um sich aufeinander einzustellen. Etwa nach 20 Minuten bekam die Deckung der Falken, die mit 2:5 zurückgelegen hatten, immer besseren Zugriff auf Großsachsens Rückraumakteure. So bekam man auch den torgefährlichen Halblinken Phillip Schulz (3 Tore) in den Griff. Zudem konnten die gefährlichen Anspiele an den Kreis verhindert werden. Der Lohn war eine 16:11-Führung nach 27 Minuten. Und offenbar hatte Trainer Thorsten Schmid in der Kabine auch die richtigen Worte gefunden. Denn dieses Mal gab es mit dem Wiederanpfiff kein böses Erwachen. Ruhig und besonnen, aber höchst zielstrebig setzten die Südhessen die Partie fort. So führten sie nach einer Dreiviertelstunde immer noch mit vier Treffern. Die Defensive um den guten Keeper Martin Juzbasic hatte den Konkurrenten weitgehend im Griff.

Vorne sorgten die Linkshänder Till Buschmann und Robin Büttner sowie Kreisläufer Benjamin von Stein für die wichtigen Akzente. So blieb der Vorsprung von drei bis vier Toren bestehen. Spätestens in der 57. Minute sorgte Büttner mit dem 29:23 für die Entscheidung. Mit dem verdienten Erfolg schloss die MSG (10:12 Punkte) an die auf Platz neun rangierende Germania (11:13 Punkte) auf.

MSG: Juzbasic und Khan (im Tor), Buschmann 6, Semmelroth 5, Weber 1, Büttner 9/2, Batinovic 3 von Stein 6, Florian Bauer, Rivic, Dambach, Ahrensmeier, Lucas Bauer, Arnold; Haupttorschützen Germania: Hildebrandt 5, Triebskorn 4;

Zeitstrafen: 3/3, Siebenmeter: 5/3 und 3/2, Zuschauer: 350.

Harter Brocken: Morgen Auswärtsspiel gegen den TV Großsachsen in der Sachsenhalle

Bereits morgen Abend müssen die Spieler von Trainer Thorsten Schmid beim TV Großsachsen antreten. Das wird ganz bestimmt eine „heiße Kiste“ werden, denn beide Teams müssen unbedingt Punkte holen. Großsachsen war schon immer bei den bisherigen Auftritten ein unangenehmer Gegner, der den MSG Falken alles abverlangen wird. Es wird sich zeigen, wie man die unglückliche Niederlage in Bad Neustadt verdaut hat. Viel Zeit zur Aufbereitung blieb nicht. Der Gegner gilt als ungemein heimstark, verlor lediglich die Partie gegen Nieder-Roden vor eigenem Publikum. Auswärts hängen in der Dritten Liga Ost ohnehin die Trauben hoch, dass ist bei der Stärke und vor allem der Ausgeglichenheit der Teams nichts Überraschendes.

Die Partie beginnt am 3. 11. Um 20 Uhr in der Sachsenhalle. (pfl)

Online-Ticket-Vorverkauf für das Großwallstadt-Derby

MSG Falken gegen den TVG am 24. November in Darmstadt
Karten online über AD Ticket

 

Lucas Bauer

 

Am 24. November ist die Darmstädter Böllenfalltorhalle wieder Austragungsort für einen Derby-Kracher. Die MSG Falken empfangen den TV Großwallstadt.

 

Jetzt Eintrittskarten über AD Ticket bestellen - hier klicken

Nach der Pause klemmt es überall

Dritte Bundesliga 01.11.2017/ Darmstädter Echo

 

DRITTE LIGA MSG Groß-Bieberau/Modau verliert nach klarer Halbzeitführung noch 24:25 in Bad Neustadt

BAD NEUSTADT - (kaf). Handball-Drittligist MSG Groß-Bieberau/Modau hat sich am Dienstagabend um den Lohn seiner guten Arbeit gebracht. Nach einer formidablen ersten Halbzeit verlieren die Falken beim HSC Bad Neustadt in letzter Minute mit 24:25 (14:9).

Es war eine ganz bittere Niederlage für die MSG an der Saale. Als beide Teams zur Halbzeit in die Kabinen gingen, schienen die Verhältnisse in diesem emotionalen Vergleich bereits geklärt. Die Bieberauer hatten 30 Minuten lang alles richtig gemacht, beinahe keinen Fehler produziert und ordentlich abgeschlossen. Dank guter Abwehrarbeit wurden auch einige Tempotore generiert. Nach elf Minuten war den Südhessen ein richtig guter Start geglückt, es stand 6:2.

Mit fünf Toren Vorsprung in die Kabine zu gehen, ist eigentlich eine komfortable Angelegenheit. Doch mit dem Wiederanpfiff änderte sich die Gewichtung beider Teams. Die Südhessen agierten, als wären sie noch in der Kabine. Es klemmte an allen Ecken und Enden und so wurde der Vorsprung innerhalb von zehn Minuten verspielt. Nach dem Ausgleich zum 16:16 gingen die nun zielstrebigen HSC-Akteure in Führung.

Wirkten die Franken nach dem Halbzeitpfiff noch verzweifelt, waren sie nun gepusht durch diesen famosen 8:2-Lauf. Von nun an war der Vergleich völlig offen. Eine Minute vor Schluss hatte Bad Neustadt Ballbesitz. Zehn Sekunden vor dem Abpfiff sorgte der Amerikaner Gary Hines mit einem Freiwurftor für die glückliche Entscheidung.

Für eine verdiente Antwort fehlte hernach die Zeit. Immerhin lieferte der junge Jonas Ahrensmeier, der zehn Minuten vor Schluss auf das Parkett kam und dreimal traf, auf Bieberauer Seite einen tollen Einstand.

MSG: Juzbasic und Khan (im Tor), Buschmann 7, Semmelroth 5, Batinovic , Büttner 3, Ahrensmeier 3, Florian Bauer 1, Rivic 1, Lucas Bauer, Weber, Lebherz, von Stein und Dambach, Haupttorschützen HSC: Wicklein 8/2, Schmitt $, Hines 3, Zeitstrafen: 2/2, Siebenmeter: 2/2 und 2/2, Zuschauer: 500.

MSG II gegen Egelsbach: Hatte nichts mit Handball zu tun

Am vergangenen Sonntag spielte die Drittliga Reserve in Egelsbach. Die Vorzeichen standen auf ein spannendes Spiel. Egelsbach wollte nach einer Niederlage in Büttelborn wieder in die Erfolgsspur zurück, und die Falken wollte ihren guten Gesamteindruck gegen Glattbach bestätigen.

Daraus wurde aber nichts, die MSG Groß-Bieberau/Modau II hatte eine ganz schlechten Tag erwischt. Sie spielten ohne Emotionen, nahmen den Kampf nicht an und so gewinnt man gegen keinen Gegner in dieser Klasse. Auch das Endergebnis von 25:24 spiegelt nicht die Leistung wieder. Denn bis zur 55. Spielminute lag man mit 7 Tore zurück, bevor sich das Team zusammenriss und fast noch das Spiel drehte.

Jetzt heisst es: Schnell vergessen und hoffen das sowas nicht nochmal passiert. Die Mannschaft entschuldigt sich bei den zahlreich mitgereisten Fans, für ihre Leistung. Am kommenden Freitag wird sich die Mannschaft gegen den Tabellenführer aus Pfungstadt anders zeigen müssen.