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MSG II gegen TSV Pfungstadt

Ungeschlagener Spitzenreiter in die Schranken gewiesen

 

In eigener Halle bleibt die MSG Bieberau/Modau weiter ungeschlagen, auch der mit 5 Siegen in die Saison gestartet TSV Pfungstadt konnte hier nichts mitnehmen. Vorweggenommen, es war ein Spiel der bärenstarken Torhüter auf beiden Seiten (Florian Zeising und Marius Walther), die mit ihren Paraden die Angriffsreihen zur Verzweiflung brachten. Aber auch der lange verletzte Jonas Ahrensmeier (8 Tore) prägt diese Spiel.

 

Am Anfang überraschte der TSV mit einer 3:2:1 Abwehr die Drittliga-Reserve, aber nach anfänglichen Schwierigkeiten (5:8), kämpfte sich die MSG zurück ins Spiel und glich nach 23min zum 9:9 aus. Zwei doppelte Zeitstrafen konnten die Gäste nur zu einer 2Tore Führung nutzen und so ging man mit 11:13 in die Pause. 

 

In der 2. Halbzeit blieb es das erwartet spannende Spiel, denn die Msg konnte nach 43Minuten wieder den Ausgleich erzielen (18:18). Nach diesem Kraftakt kam es knüppeldick für die Falken, denn erst verletzte sich Jonas Dambach und kurz darauf auch noch Lukas Schröbel, so dass Trainer Oliver Lücke jetzt kein Auswechselspieler mehr zu Verfügung stand. Um so mehr ist das bewundernswert, denn dieses konnte der ungeschlagene Spitzenreiter mit seinem grossem Kader nicht für sich nutzen. In der 57 Spielminute warf Maik Lebherz die 24:23 Führung. Als dann der extra eingewechselte Matthias Trummer einen 7m zum möglich Ausgleich hielt, war der Sieg der MSG nicht mehr zu nehmen, es konnten sogar noch 2 schnelle Tore zum 27:24 Heimsieg drauf gesetzt werden. Mit diesem Spitzenspiel konnten alle Beteiligten Werbung für den Handballsport betreiben.

 

 

MSG-Tore: Ahrensmeier 8, Lebherz 4, Arnold 4, Moritz Kaczmarek 5/3, Dambach 3, Rivic 2 und Wagner 1

Bieberau hält Vorsprung souverän

Drittligist feiert 30:27-Erfolg bei Germania Großsachsen und rückt ins Mittelfeld

Bernd Kalkhof im Darmstädter Echo vom 04.11.

GROSSSACHSEN - (kaf). Wichtiger Erfolg für die MSG Bieberau/Modau. Bei der Germania Großsachsen setzten sich die Odenwälder am Ende souverän mit 30:27 (17:14) durch und stellten mit dem zweiten Auswärtssieg Anschluss ans Mittelfeld der Dritten Handball-Liga Ost her.

 

Robin Büttner
Markierte die meisten Treffer beim Sieg in Großsachsen: Robin Büttner
(Archivfoto: Jürgen Pfliegensdörfer)


Das Derby an der Bergstraße am Freitagabend begann schleppend. Beide Teams brauchten ein wenig Zeit, um sich aufeinander einzustellen. Etwa nach 20 Minuten bekam die Deckung der Falken, die mit 2:5 zurückgelegen hatten, immer besseren Zugriff auf Großsachsens Rückraumakteure. So bekam man auch den torgefährlichen Halblinken Phillip Schulz (3 Tore) in den Griff. Zudem konnten die gefährlichen Anspiele an den Kreis verhindert werden. Der Lohn war eine 16:11-Führung nach 27 Minuten. Und offenbar hatte Trainer Thorsten Schmid in der Kabine auch die richtigen Worte gefunden. Denn dieses Mal gab es mit dem Wiederanpfiff kein böses Erwachen. Ruhig und besonnen, aber höchst zielstrebig setzten die Südhessen die Partie fort. So führten sie nach einer Dreiviertelstunde immer noch mit vier Treffern. Die Defensive um den guten Keeper Martin Juzbasic hatte den Konkurrenten weitgehend im Griff.

Vorne sorgten die Linkshänder Till Buschmann und Robin Büttner sowie Kreisläufer Benjamin von Stein für die wichtigen Akzente. So blieb der Vorsprung von drei bis vier Toren bestehen. Spätestens in der 57. Minute sorgte Büttner mit dem 29:23 für die Entscheidung. Mit dem verdienten Erfolg schloss die MSG (10:12 Punkte) an die auf Platz neun rangierende Germania (11:13 Punkte) auf.

MSG: Juzbasic und Khan (im Tor), Buschmann 6, Semmelroth 5, Weber 1, Büttner 9/2, Batinovic 3 von Stein 6, Florian Bauer, Rivic, Dambach, Ahrensmeier, Lucas Bauer, Arnold; Haupttorschützen Germania: Hildebrandt 5, Triebskorn 4;

Zeitstrafen: 3/3, Siebenmeter: 5/3 und 3/2, Zuschauer: 350.

Harter Brocken: Morgen Auswärtsspiel gegen den TV Großsachsen in der Sachsenhalle

Bereits morgen Abend müssen die Spieler von Trainer Thorsten Schmid beim TV Großsachsen antreten. Das wird ganz bestimmt eine „heiße Kiste“ werden, denn beide Teams müssen unbedingt Punkte holen. Großsachsen war schon immer bei den bisherigen Auftritten ein unangenehmer Gegner, der den MSG Falken alles abverlangen wird. Es wird sich zeigen, wie man die unglückliche Niederlage in Bad Neustadt verdaut hat. Viel Zeit zur Aufbereitung blieb nicht. Der Gegner gilt als ungemein heimstark, verlor lediglich die Partie gegen Nieder-Roden vor eigenem Publikum. Auswärts hängen in der Dritten Liga Ost ohnehin die Trauben hoch, dass ist bei der Stärke und vor allem der Ausgeglichenheit der Teams nichts Überraschendes.

Die Partie beginnt am 3. 11. Um 20 Uhr in der Sachsenhalle. (pfl)

Online-Ticket-Vorverkauf für das Großwallstadt-Derby

MSG Falken gegen den TVG am 24. November in Darmstadt
Karten online über AD Ticket

 

Lucas Bauer

 

Am 24. November ist die Darmstädter Böllenfalltorhalle wieder Austragungsort für einen Derby-Kracher. Die MSG Falken empfangen den TV Großwallstadt.

 

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Nach der Pause klemmt es überall

Dritte Bundesliga 01.11.2017/ Darmstädter Echo

 

DRITTE LIGA MSG Groß-Bieberau/Modau verliert nach klarer Halbzeitführung noch 24:25 in Bad Neustadt

BAD NEUSTADT - (kaf). Handball-Drittligist MSG Groß-Bieberau/Modau hat sich am Dienstagabend um den Lohn seiner guten Arbeit gebracht. Nach einer formidablen ersten Halbzeit verlieren die Falken beim HSC Bad Neustadt in letzter Minute mit 24:25 (14:9).

Es war eine ganz bittere Niederlage für die MSG an der Saale. Als beide Teams zur Halbzeit in die Kabinen gingen, schienen die Verhältnisse in diesem emotionalen Vergleich bereits geklärt. Die Bieberauer hatten 30 Minuten lang alles richtig gemacht, beinahe keinen Fehler produziert und ordentlich abgeschlossen. Dank guter Abwehrarbeit wurden auch einige Tempotore generiert. Nach elf Minuten war den Südhessen ein richtig guter Start geglückt, es stand 6:2.

Mit fünf Toren Vorsprung in die Kabine zu gehen, ist eigentlich eine komfortable Angelegenheit. Doch mit dem Wiederanpfiff änderte sich die Gewichtung beider Teams. Die Südhessen agierten, als wären sie noch in der Kabine. Es klemmte an allen Ecken und Enden und so wurde der Vorsprung innerhalb von zehn Minuten verspielt. Nach dem Ausgleich zum 16:16 gingen die nun zielstrebigen HSC-Akteure in Führung.

Wirkten die Franken nach dem Halbzeitpfiff noch verzweifelt, waren sie nun gepusht durch diesen famosen 8:2-Lauf. Von nun an war der Vergleich völlig offen. Eine Minute vor Schluss hatte Bad Neustadt Ballbesitz. Zehn Sekunden vor dem Abpfiff sorgte der Amerikaner Gary Hines mit einem Freiwurftor für die glückliche Entscheidung.

Für eine verdiente Antwort fehlte hernach die Zeit. Immerhin lieferte der junge Jonas Ahrensmeier, der zehn Minuten vor Schluss auf das Parkett kam und dreimal traf, auf Bieberauer Seite einen tollen Einstand.

MSG: Juzbasic und Khan (im Tor), Buschmann 7, Semmelroth 5, Batinovic , Büttner 3, Ahrensmeier 3, Florian Bauer 1, Rivic 1, Lucas Bauer, Weber, Lebherz, von Stein und Dambach, Haupttorschützen HSC: Wicklein 8/2, Schmitt $, Hines 3, Zeitstrafen: 2/2, Siebenmeter: 2/2 und 2/2, Zuschauer: 500.

MSG II gegen Egelsbach: Hatte nichts mit Handball zu tun

Am vergangenen Sonntag spielte die Drittliga Reserve in Egelsbach. Die Vorzeichen standen auf ein spannendes Spiel. Egelsbach wollte nach einer Niederlage in Büttelborn wieder in die Erfolgsspur zurück, und die Falken wollte ihren guten Gesamteindruck gegen Glattbach bestätigen.

Daraus wurde aber nichts, die MSG Groß-Bieberau/Modau II hatte eine ganz schlechten Tag erwischt. Sie spielten ohne Emotionen, nahmen den Kampf nicht an und so gewinnt man gegen keinen Gegner in dieser Klasse. Auch das Endergebnis von 25:24 spiegelt nicht die Leistung wieder. Denn bis zur 55. Spielminute lag man mit 7 Tore zurück, bevor sich das Team zusammenriss und fast noch das Spiel drehte.

Jetzt heisst es: Schnell vergessen und hoffen das sowas nicht nochmal passiert. Die Mannschaft entschuldigt sich bei den zahlreich mitgereisten Fans, für ihre Leistung. Am kommenden Freitag wird sich die Mannschaft gegen den Tabellenführer aus Pfungstadt anders zeigen müssen.

Bieberau schüttelt Frust ab

Dritte Bundesliga 23.10.2017

 

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL Der Drittligist feiert gegen Bruchköbel einen souveränen 32:21-Heimsieg

GROSS-BIEBERAU - Frustbewältigung gelungen. Handball-Drittligist MSG Bieberau/Modau lässt die schwache Vorstellung bei der HSG Nieder-Roden links liegen und schlägt Aufsteiger SG Bruchköbel zuhause hochverdient mit 32:21 (11:8).

Am Samstagabend warf sich die MSG den ganzen Frust von der herben 19:30-Pleite im Rodgau von der Seele. Leidtragender war die SG Bruchköbel. Der Neuling, bisher schon mit sieben Zählern ausgestattet, quittierte eine klare Niederlage, denn die Odenwälder boten an diesem Abend einfach mehr.

 

 

Stärkste Phase nach der Pause

 

Doch es benötigte schon einige Zeit, bis man den frechen Neuling in die Knie zwingen konnte. Von Beginn an präsentierte sich die MSG zielstrebig und engagiert. Doch in der Vorwärtsbewegung und auch beim Torabschluss gab es noch zu viele Unzulänglichkeiten, die den Gästen in die Karten spielten. Dabei leistete die Defensive der Falken ganze Arbeit. Bruchköbels Torjäger Max Kraushaar erzielte nur einen Treffer, ehe er in der 36. Minute wegen der dritten Zeitstrafe disqualifiziert wurde. Antreiber Jonas Ulshöfer blieb ebenfalls blass. Nur Linkshänder Sergej Zutic (3) brachte die MSG in Abschnitt eins in Verlegenheiten.

Nach einem 8:4-Vorsprung ging es mit 11:8 in die Pause. Dort forderte Thorsten Schmid von seinen Schützlingen mehr Konzentration ein, um die unnötigen Fehler abzustellen. Die Worte des Falken-Trainers fanden Gehör. Direkt nach dem Wechsel folgte die beste Phase der Gastgeber. Innerhalb von zehn Minuten schraubten die Falken den Vorsprung auf 18:9. Bruchköbel, nun ohne Max Kraushaar, steckte frühzeitig auf. Erst in den letzten zehn Minuten kamen die Gäste vornehmlich durch Routinier Tegaday Ramos-Nuez (7) zu einer Ergebnisverbesserung. Der Kanare spielte vor Jahren mit dem TV Groß-Umstadt in der Zweiten Liga.

 

Zwar wehrt sich Neuling Brüchköbel nach Kräften (Edi Pjanic/links und Max Kraushaar gegen Darren Weber), doch die MSG Groß-Bieberau setzt sich letztlich souverän durch. 	Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

Schmid wechselte munter durch, brachte erstmals Jonas Ahrensmeier in der Abwehr. Zudem stand nun Saad Khan zwischen den Pfosten, der allerdings kaum einen Ball zu greifen bekam. Das war den gut 450 Zuschauern egal, sie feierten einen hochverdienten Heimsieg.

MSG Bieberau/Modau: Juzbasic und Khan (im Tor), Semmelroth 7, Batinovic 11, Buschmann 1, Büttner 2, Florian Bauer, Weber 5/3, Rivic 4, Dambach 2, Bauer, Ahrensmieer, von Stein und Lebherz, Haupttorschützen Bruchköbel: Ramso-Nuez 7/4, Zutic 3, Bätz 3, Zeitstrafen: 5/6, Siebenmeter: 4/3 und 5/4, Zuschauer: 450.

„Es wird nicht leichter“

Dritte Bundesliga 20.10.2017

 

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL Drittligist MSG Bieberau/Modau will gegen Bruchköbel die Derby-Pleite in Nieder-Roden vergessen lassen

GROSS-BIEBERAU - Die MSG Groß-Bieberau/Modau will sich am Samstag im Heimspiel gegen die SG Bruchköbel (19 Uhr, Sporthalle Im Wesner) für den schwachen Auftritt bei der HSG Nieder-Roden rehabilitieren. Die 19:30-Pleite beim Nachbarn im Rodgau tat dem Handball-Drittligisten weh.

 

Der Auftritt bei der HSG Nieder-Roden hat einige Spuren hinterlassen. „Wir sind nach dem 5:5 voll unter die Räder gekommen. Wenn man so ein Spiel dann mit fünf oder sechs Gegentoren verliert, geht das in Ordnung. Aber uns hat am Ende schon Engagement und Willen gefehlt“, hadert auch Robin Büttner mit der heftigen Klatsche.

 

Treffsicher: Der 21 Jahre alte Außenspieler Robin Büttner zählt bisher zu den stabilen Leistungsträgern bei der MSG Groß-Bieberau. Der Handball-Drittligist hofft nach wechselhaften Leistungen am Samstag auf einen Heimsieg gegen die SG Bruchköbel. 	Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

 

Außenspieler Büttner derzeit zweitbester Werfer

 

Der Rechtsaußen der MSG gehörte im Rodgau noch zu den Leistungsträgern, war aber hernach ebenfalls ratlos: „Der Grund für unseren Einbruch ist schwer zu erklären, das war einfach ein gebrauchter Tag“, hat Büttner das Negativerlebnis abgehakt. Mit 42 Toren ist der Arheilger zweitbester Werfer der Falken, nur Markus Semmelroth traf öfter (43). Trotz seiner 21 Jahre konnte der Außenspieler in allen bisherigen Partien überzeugen, was sich aber schon in der Vorbereitung andeutete.

 

Nun richtet sich sein Blick auf den bisher so erfolgreich aufspielenden Aufsteiger aus Bruchköbel. Die SG steht mit 7:7-Zählern derzeit sogar besser da als die Odenwälder. Einige altgediente Leistungsträger wie Ante Vuko haben nach der Meisterschaft aufgehört, dafür hat sich der Neuling gut verstärkt. Sergej Zutic, Edi Pranic, Max Kraushaar und Jonas Ulshöfer zeigten bisher eine starke Form. Besonders auf den früheren Hüttenberger Kraushaar, der lange verletzt war, sowie Spielgestalter Ulshöfer muss die MSG-Defensive aufpassen. „Das wird kein Selbstläufer, Bruchköbel ist gut aufgestellt. Trotzdem ist unser Ziel, zwei Punkte zu holen. Es wird schließlich in den kommenden Wochen nicht leichter“, erklärt Büttner mit Blick auf die schweren Aufgaben in Bad Neustadt und gegen den SC Magdeburg II.