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Nächste Aufgabe: MSG Falken fahren am Wochenende zum TSV Burgdorf II

Die nächste zu bewältigende Aufgabe führt die MSG Falken nach Hannover. Dort tritt das Team von Trainer Ralf Ludwig gegen den TSV Burgdorf II an, eine Mannschaft die gerade einen Tabellenplatz hinter der MSG rangiert. Am vergangenen Wochenende gelang der MSG Groß-Bieberau/ Modau ein Sensationssieg gegen Eintracht Hildesheim und dass ohne Daniel Zele und Maximilian Schubert. Daniel Zele wird auch gegen Burgdorf nicht dabei sein können. Er brach sich einen Finger an der linken Hand und wurde operiert, fällt bis Weihnachten aus. Schubert hatte eine Grippe und sollte diese Woche wieder dabei sein können. Die Aufgabe gegen den Tabellenfünften ist keinesfalls einfach. Die Mannschaft von Trainer  Heidmar Felixson verfügt über eine junge und hungrige Mannschaft, die vor allem im letzten Heimspiel gegen die HSG Nieder-Roden besten Handball zeigte. Mit 32:20 wurde das Team von Alex Hauptmann nach Hause geschickt und es wurde deutlich, sollte einmal das Angriffsspiel ins Rollen gekommen sein, sind Spieler wie Jago Mävers, Julius Hinz oder Lars Hofmann nur schwer aufzuhalten. Um in Burgdorf etwas Zählbares mitnehmen zu können, bedarf es eines sehr konzentrierten Auftritts.

Die Partie in der Halle des Schulzentrums in Burgdorf beginnt am 18. November um 19.30 Uhr. (pfl)  

Falken 2 gewinnen wichtiges Derby gegen den TV 88 Reinheim

MSG II - Max Wagner

Am vergangenen Sonntag spielte die MSG Groß-Bieberau/Modau II vor heimischen Publikum gegen den TV 88 Reinheim.
Nachdem die erste Mannschaft am Vortag durch eine starke Leistung gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer, die Eintracht Hildesheim, gewann, hieß es für die Falken 2 und 3 am Sonntag beide Derbys gegen die Mannschaften aus Reinheim zu gewinnen. Das Spiel unserer dritten Mannschaft wurde leider nach spannenden ersten 40 Minuten unglücklich hoch verloren. Um 17:00 ging es dann für die Falken 2 los.

Schon vor dem Spiel war klar, dass man mit einem Sieg im Derby das Punktekonto mit 8:8 Punkten ausgleichen und sich wieder ins Mittelfeld zurückkämpfen konnte.

Den eindeutig besseren Start erwischten die Falken, resultierend aus einer starken Abwehrlarbeit, sowie konzentrierten und gut herausgespielten Angriffen. So konnte man sich nach 15 Minuten über 5:1, sogar mit 7:2 absetzen. Bis zur Pause schlichen sich nun auch beim Gastgeber Unkonzentriertheiten im Angriff, sowie in der Abwehr ein, weshalb die Gäste aus Reinheim sogar kurz vor der Halbzeit noch den 10:10 Ausgleichstreffer werfen konnten.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich durchgehend spannend, jedoch mit dauerhaftem Vorteil bei den Falken. Dies lag unter anderem an einem gut aufgelegten Julian Reinheimer. Er markierte mit einer starken Quote vom 7-Meter-Punkt am Ende insgesamt 11 Treffer. Jedoch ließen sich die Gäste aus Reinheim keinesfalls abschütteln, sodass der Vorsprung der Falken in der zweiten Halbzeit nicht über 3 Tore anwuchs.
Kurz vor Schluss wurde es noch ein Mal spannend, der TV 88 verkürzte in der letzten Spielminute auf 26:25 und verteidigte mit einer Manndeckung. Jedoch behielt Dario Tokur einen klaren Kopf und holte wenige Sekunden vor Schluss einen 7-Meter heraus, welchen Reinheimer verwandelte und somit eine starke Leistung krönte.
Der Endstand betrug 27:25 für die MSG Groß-Bieberau/Modau II.

Tore für die MSG: Reinheimer 11/7, Tokur 4, Schröbel 3, Schunath 3, Wagner 3, Köhler 2, Arnold 1
Tore für den TV 88: Kraus 13/8, Szlauko 3, Benke 2, Fischer 2, Demerath 2, Schneider 2, Orzlowski 1

Ein wichtiger Sieg für die Falken, die aktuell auf dem 6. Platz stehen und nach schwachem Start nun das dritte Derby in Folge gewinnen konnten.


Das nächste Spiel findet am 20.11 um 18:00 Uhr in Stockstadt statt.

Bieberau/Modau sorgt mit 22 Paraden für Paukenschlag

Dritte Bundesliga 14.11.2016

 

 

 

Alle Dämme brachen als Lucas Lorenz den letzten Treffer zum 29:27-Erfolg der MSG Falken über den bisher ungeschlagenen Tabellenführer beisteuerte.

 

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

GROSS-BIEBERAU - Die MSG Bieberau/Modau feierte am Samstag vor gut 700 Zuschauern einen hochverdienten 29:27 (15:15)-Erfolg gegen den vorher ungeschlagenen Tabellenführer Eintracht Hildesheim. Im stimmungsvollen Heimspiel bot der Handball-Drittligist eine leidenschaftliche Vorstellung gegen einen individuell starken Gegner. Dabei sah es vor dem Anpfiff gar nicht gut aus für die Südhessen. Torjäger Daniel Zele hatte sich im Training einen Finger gebrochen, Maxi Schubert fiel mit einer hartnäckigen Grippe aus. Damit fehlte der MSG praktisch die gesamte linke Angriffsseite. Gerade Zele ist zudem ein wichtiger Baustein der Abwehr.

Doch die verbliebenen Mannschaftskameraden wuchsen über sich hinaus und zeigten von Beginn an, dass sie trotzdem für einen Coup bereit waren. Sofort entwickelte sich ein hochklassiges Handballspiel mit enormem Tempo und hoher Ballsicherheit. Hildesheim imponierte mit seinem gradlinigen Angriffsspiel und schnörkellosem Abschluss. Besonders der bullige Kreisläufer Nikolaos Tzoufras war schwer zu verteidigen, aber die MSG-Defensive um die formidablen Lucas Lorenz und Till Buschmann ackerte unermüdlich. Mit Torwart Martin Juzbasic im Rücken, der die Gäste bereits in der Anfangsphase entnervte und am Ende mit 22 Paraden zum Matchwinner wurde. Die Odenwälder gingen mit 6:4 in Führung. Hildesheim blieb aber dran, auch, weil mit Jakub Lefan ein weiterer Klasse Keeper auf dem Feld stand.

So steht`s auf der Internetseite der Eintracht aus Hildesheim:

 

Nach neun Siegen in Folge ist die Serie des Eintracht-Teams im zehnten Spiel der Saison gerissen. Bei der MSG Groß Bieberau/Modau musste sich Eintracht am Ende nach einem intensiven und hochklassigen Spiel mit 29:27 geschlagen geben. Die Hildesheimer ließen gegen den starken MSG-Torhüter zu viele klare Torchancen aus, um die Punkte einfahren zu können. Die Falken aus Groß Bieberau konnten in dem Spiel deutlich unterstreichen, dass sie zu den besten vier Teams der Liga gehören. Eintracht bleibt nun mit 18:2 Punkten Tabellenführer der 3. Liga Ost, muss aber in der kommenden Woche gegen den nächsten Aufstiegskandidaten des HC Elbflorenz in eigener Halle wieder punkten, um auf Rang eins zu bleiben.

Was für ein Wahnsinn - die MSG Falken schlagen den Spitzenreiter

29-27 - Sieg nach einem unglaublichen Spiel

 

Unglaublich, super, nicht zu toppen - die MSG Falken schlagen den bis dahin ungeschlagen Spitzenreiter aus Hildesheim mit 29:27 Toren. Jetzt wissen auch die Hildesheimer, wie man im Odenwald Handball spielt.Die Groß-Bieberauer konnten das Spiel leider nicht in Bestbesetzung antreten, denn unter der Woche hatte sich Shooter Daniel Zele an der linken Hand einen Finger gebrochen und fiel nach einer OP in der Woche aus. Außerdem konnte Trainer Ralf Ludwig den Grippeerkrankten Maximilian Schubert nicht einsetzen. Da fehlte die halbe linke Seite, keine besonders guten Vorzeichen für dieses mit Spannung erwartete Spiel. 750 Zuschauer wollten die Begegnung sehen uns sorgten für eine sehr gute Kulisse. Und die Partie hielt von Beginn an was sie versprach. Es entwickelte sich eine Partie, in der die Gastgeber alles an kämpferischem Potential hineinwarfen was nur ging. Das Spiel ging hin und her, mal lag der eine vorne, mal der andere. Spielerisch zeigten die Gäste deutlich auf, warum sie in der Liga ganz vorne weg marschieren. Der Ball  lief schnell, doch hatten die Groß-Bieberauer mit Martin Juzbasic einen super Keeper in ihren Reihen. Tolle Paraden, aus denen sich schnelle Gegenstöße entwickelten, fanden meist den Weg ins Tor. Doch dominiert wurde die Spitzenbegegnung durch die Abwehrreihen. Beherzt griff man zu, für das junge Schiedsrichterpaar offensichtlich manchmal mit zu viel Härte auf MSG-Seite. Ganz zum Leidwesen der Offiziellen und 750 Zuschauer, die hofften, dass im zweiten Abschnitt der ein- oder andere Pfiff auch den MSG Falken helfen werde. Zur Halbzeit stand es 15:15, und es war klar geworden, dass Kleinigkeiten diese Partie entscheiden werden.

Die zweite Halbzeit sollte die erste noch in den Schatten stellen. Mit welcher Leidenschaft sich die Gastgeber in die Partie spielten, wie Keeper Martin Juzbasic (22 Paraden) sich in das Spiel biss und vor allem Benedikt Seeger, auf dem alle Last des linken Rückraums lag, das Geschehen auf dem Parkett bestimmte, war von großer Qualität. Dazu ein schneller und wendiger Kris Jost, der jetzt so richtig in Fahrt scheint. Das Team des Trainerfuchses Gerd Oberbeck versuchte alles, kurze Deckung, siebter Feldspieler, doch als die Gastgeber erstmals mit drei Treffern in Front lagen, glaubte man erstmals an den Sieg. Der hing immer am seidenen Faden, aber Kampfgeist, Leidenschaft und unwiderstehliche Abwehrarbeit zogen Hildesheim den Siegeswillen. Eine Werbung für den Handball, auf ein besseres Spiel wird man lange warten müssen.   

 

 

 

Eine Szene, die eigentlich das Spiel treffender nicht beschreiben kann. Felix Kossler hechtet zum Ball und Lothar von Hermanni aus Hildesheim ist zweiter Sieger.

 

Mannschaftsaufstellungen:

MSG Groß-Bieberau/ Modau: Juzbasic, Khan, v. Stein, Lebherz, Malik 1/1, Büttner, Seeger 7, Arnold, Buschmann 6, Göttmann, Weber 1, Lorenz 4, Kossler 2, Jost 7.

Trainer: Ralf Ludwig

Eintracht Hildesheim: Levan, Kinzel, Kroll, Schieb, Simon 4, Berthold, John 10/4, Lungela 3, Styrc, Tzoufras 3, Blotor, Hermanni 2, Papadopoulos, Kolovos, Kucharin 4.

Trainer: Gerald Oberbeck

Zeitstrafen:  5 - 4

Siebenmeter:  2/1 - 7/4

Schiedsrichter: Lucas Hellbusch/ Darnel Jansen

Zuschauer: 750

Ungeschlagen, unschlagbar gut – Tabellenführer Hildesheim kommt

Am Samstag das Spitzenspiel in der Großsporthalle

(pfl) Drei Heimspiele hintereinander haben die Handballer der MSG Groß-Bieberau/ Modau zu absolvieren. Zwei der sicher nicht einfachen Aufgaben, konnten sie siegreich für sich entscheiden. Zunächst gab es einen ungefährdeten Derbysieg gegen den chancenlosen TV Kirchzell und zuletzt nach einer tollen Leistung einen Sieg über den Zweitligaabsteiger HF Springe. Vor zugegeben spärlicher Kulisse von 400 Zuschauern zeigten die MSG Falken eines ihrer besten Spiele der letzten Jahre. Unglaubliches Tempo, enorme Ballsicherheit und Kaltschnäutzigkeit im Abschluss zeichneten Buschmann, Kossler und Co gegen Springe aus. Dazu kam ein überragender Martin Juzbasic im Tor. Er entzauberte den Angriff der Kuleschov-Truppe von Beginn an. Doch ein anderer Groß-Bieberauer konnte sich gegen Springe bestens in Szene setzen. Lucas Lorenz traf nicht nur sechsmal ins Tor des Gegners, nein der Polizeioberkommissar griff beherzt in der Abwehr zu. Mal lag er quer in der Luft, mal hing er Körper seines Gegenspielers. Handball wie man ihn gerne hat und gerne sieht. Das es am Ende einen 32:28-Erfolg kam lag aber auch am bestens funktionierenden Kollektiv, dass vom Trainerduo Ralf Ludwig und Christan Zölls geformt wurde.

Das alles ist nun vergessen. Am Samstag, 12. November kommt um 19 Uhr kein Geringerer als der Tabellenführer in die Großsporthalle. Und der zeigt sich bisher von seiner allerbesten Seite. Keinem einzigen Team in den bisherigen neun Saisonspielen gönnte die Mannschaft von Trainer Gerald Oberbeck einen Punktgewinn. Auch gegen die MSG Falken sind die Hildesheimer eindeutiger Favorit. Um auch nur annähernd mitspielen zu können benötigen die Gastgeber einen echten „Sahnetag“.  Auf jeden Fall ist man in Groß-Bieberau für das Spitzenspiel des zehnten Spieltages gerüstet. Freuen wir uns auf den Tabellenführer gegen den Tabellenvierten Groß-Bieberau, der Nummer eins aus dem Odenwald.

Spitzenspiel gegen Hildesheim - so steht`s auf zweitewelle.de

Nächste hohe Hürde für Eintracht Hildesheim

 

 

Wieder warten zwei schwere Spiele in den kommenden zehn Tagen auf die Eintracht-Handballer.

 

Bevor das Team um Kapitän Robin John in eigener Halle einen der Aufstiegsfavoriten HC Elbflorenz in der Sparkassen-Arena empfängt, muss die Mannschaft zur MSG Groß Bieberau/Modau reisen.

 

Die Mannschaft aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg hat in der Saison bislang erst zwei Partien verloren und ist damit gemeinsam mit dem TV Großwallstadt ärgster Eintracht-Verfolger. Dabei ließ die MSG vor allem mit dem Heimsieg gegen die Handballfreunde Springe in der letzten Woche aufhorchen. Spätestens nach dem 32:28-Heimerfolg gegen den Zweitligaabsteiger wird niemand das Team aus Groß Bieberau unterschätzen.

MSG II mit Derbysieg in Roßdorf

MSG II - Julian Tröller

Am Sonntag den 06.11.2016 kam es zum Aufeinandertreffen mit der SKG
Roßdorf. Die Devise war von Anfang an klar. Man wollte den 'Reds' in der sonst
sehr ungemütlichen Günther-Kreisel-Halle die Punkte abnehmen, um den
Tabellenkeller endlich zu verlassen.
Dem schnellen Tempospiel der Falken in der Anfangsphase war es zu
verdanken, dass die Roßdorfer Fans nicht so richtig in Stimmung kamen.
Ab der 15 Minute konnten die Falken innerhalb von 6 Minuten von 5:6 auf 5:12
erhöhen und diese Führung auch verteidigen.
Somit ging es bei einem Stand von 9:15 in die Halbzeit.
Man wusste um die Heimstärke der Roßdörfer und die Gefahr, sie zurück ins
Spiel zu bringen. Darum musste das Team sich weiterhin fokussieren, um die
Führung weiter auszubauen.
Was anfangs nach einer Aufholaktion der SKG aussah (14:18), wurde innerhalb
weniger Minuten von den Falken gedreht, sodass man sich weiter auf 14:23
absetzen konnte. In der 50. Minute betrug der Vorsprung nun 10 Tore.
Jedoch schaffte es nun die SKG, aufgrund von technischen Fehlern und
überhasteten Aktionen auf Seiten der Falken, Tor um Tor heranzukommen.
Beim Stand von 20:26 in der 55. Minute musste Trainer Manuel Silvestri die
Auszeit nehmen, um schlimmeres zu verhindern.
So konnten dann auch die letzten 5 Minuten überstanden werden, sodass die
SKG bei einem Endstand von 24:27 nur noch Ergebniskosmetik betreiben
konnte.


Tore Falken: Kaczmarek 11, Schunath 4, Reinheimer 3, Tokur 3, Kovacs 2, Arnold 2, Köhler 2
Tore SKG: Esser 6, Seitel 4, Schmid 3, Pfeiffer 2, Schattschneider 2, Lang, 2 Laub 2, Pullmann 2, Reitz 1